Das vom Bundesrat gutgeheissene Stationierungskonzept sieht vor, dass die Armee künftig auf einen Drittel der Immobilien verzichten muss. Die Eckwerte des Parlamentsbeschlusses vom 29. September 2011 bildeten die Rahmenbedingungen dazu, heisst es in einer Mitteilung des VBS.

Mit Rücksicht auf die militärischen und betriebswirtschaftlichen Kriterien, sowie einer guten regionalen Verankerung der Armee, sei ein Entwurf erarbeitet worden, in welchem alle Vorgaben optimal berücksichtigt werden.

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Parallele Botschaft ans Parlament

Verzichtet werden muss gemäss heutigem Entwurf des Stationierungskonzeptes auf zahlreiche klassifizierte unterirdische Anlagen in der ganzen Schweiz. Die Schliessung dieser klassifizierten Anlagen werde dem Parlament in einer separaten Botschaft – parallel zur Änderung des Militärgesetzes – vorgelegt. Ferner wird auf den Militärflugplatz Sion verzichtet.

Die Flugplätze in Buochs und Dübendorf, welche bereits heute nur reduziert betrieben werden, werden ebenfalls aufgegeben, wobei Dübendorf noch als Helikopterbasis weiterbestehen wird. Ebenfalls verzichtet wird auf die Waffenplätze Fribourg, Genf, Moudon, Lyss und St-Maurice, sowie die Unterkünfte und Schiessplätze Glaubenberg, Brigels und Gluringen.

Der vorläufige Entwurf des Stationierungskonzepts habe laut VBS-Mitteilung einen direkten Einfluss auf rund 300 Arbeitsplätze. Da sich die Umsetzung des Konzeptes auf mehrere Jahre erstrecken werde, soll die nötige Reduktion der Arbeitsstellen über natürliche Abgänge erreicht werden.

(vst)