Syriens Präsident Baschar al-Assad zweifelt an der Wirksamkeit der US-Luftangriffe auf IS-Kämpfer in seinem Land. Zwar gebe es örtlich positive Auswirkungen, sagte er in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des US-Senders CBS. Im Allgemeinen aber habe sich der Zulauf für den IS seit Beginn der Angriffe im September verstärkt.

Jeden Monat rekrutiere der IS tausend neue Kämpfer im Norden Syriens. In anderen Ländern wie dem Irak und Libyen schlössen sich zudem viele der Al-Kaida nahestehende Gruppen dem IS an.

Kampf gegen IS ist für Amerika zentral

Seit 2011 sieht sich Assad einem Aufstand dschihadistischer und anderer Rebellen gegenüber. Die USA treten für eine Verhandlungslösung im Bürgerkrieg ein, in der Assad jedoch keine Rolle mehr spielen soll.

Oberste Priorität hat für die USA aber der Kampf gegen die IS-Miliz, die weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat.

(sda/gku/lur)