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Referendum
Auch ELN für Frieden in Kolumbien

Kolumbien: Der Frieden war noch nie so greifbar wie jetzt. Keystone

Auch die kolumbianische Rebellengruppe ELN will den Friedensvertrag zwischen der Regierung und der linken Farc-Rebellen unterstützen. Weitere 1500 Kämpfer würden damit die Waffen abgeben.

Veröffentlicht am 26.09.2016

Die kleinere kolumbianische Rebellengruppe ELN will die geplante Abstimmung über den Friedensvertrag zwischen der Regierung und der linken FARC-Rebellen unterstützen. Am Tag der Abstimmung werden die ELN-Kämpfe nach den Worten eines Sprechers ihre Angriffe einstellen.

Ziel sei es, dass die Menschen an dem Friedensreferendum am 2. Oktober teilnehmen könnten, sagte Sprecher Pablo Beltrán einem Rebellensender.

Ende nach 52 Jahren

Die marxistischen Farc-Rebellen wollen den als historisch bezeichneten Friedensvertrag am Montag unterzeichnen und damit das Ende ihres 52 Jahre langen Krieges mit dem kolumbianischen Staat besiegeln.

Die Vereinbarung wurde seit Ende 2012 auf Kuba ausgehandelt. Die 8000 Farc-Kämpfer sollen danach ihre Waffen abgeben.

Auch die linke ELN-Guerilla führte bereits erste Gespräche mit der kolumbianischen Regierung zur Entwaffnung ihrer rund 1500 Kämpfer. Die Regierung fordert aber die Freilassung aller Geiseln als Bedingung für die Aufnahme von Friedensverhandlungen.

(sda/chb)

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