Immer wieder kommen derzeit französische Politiker wegen ihrer Schweizer Konten in die Medien. Der neuste Fall: Jean-Marie Le Pen, ehemaliger Vorsitzender des rechtsradikalen Front National. Informationen der Internetzeitung «Mediapart» zufolge hatte der Politiker ab 1981 ein Konto bei der UBS.

Le Pen bestätigt den Bericht von «Mediapart», «wie «La Tribune» schreibt. Gemäss dem Rechtspopulisten seien seine Verbindungen in die Schweiz allerdings schon seit 1999 bekannt. Der neue Artikel sei lediglich eine Zusammenfassung bereits bekannter Informationen. Er habe von der UBS damals ein Darlehen erhalten. Die Schweizer Bank habe sich Le Pen ausgesucht, weil dort die Bedingungen gut gewesen seien.

Schon in den Achtzigern wurde dem Clan der Le Pens vorgeworfen, sie hätten einen Teil ihres Vermögens in der Schweiz. Diese Vorwürfe seien allerding schon lange widerlegt, so Le Pen.

(jev/vst)