Bei den letzten Wahlen 2011 waren erst gut 16 Prozent der 135'000 im Stimmregister eingetragenen Auslandschweizerinnen und -schweizer zum e-Voting zugelassen. Damals boten nur die Kantone Aarau, Basel-Stadt, Graubünden und St. Gallen diese Wahlform an.

In der Zwischenzeit wurden weitere Testläufe in kantonalen Wahlen und Abstimmungen durchgeführt - zuletzt am vergangenen Wochenende bei den Wahlen im Kanton Neuenburg. Das dort eingesetzte Vote-électronique-System wurde dabei erstmals bei einer Proporzwahl erprobt, wie die Bundeskanzlei am Donnerstag mitteilte.

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Damit stehen für die eidgenössischen Wahlen 2015 insgesamt drei e-Voting-Systeme zur Verfügung. Verschiedene Kantone haben angekündigt, bei dieser Gelegenheit Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe durchzuführen. Die Bundeskanzlei hat einen Anforderungskatalog ausgearbeitet, den die Kantone dafür erfüllen müssen.

(tke/sda)