Für die Energieforschung im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes ist die Ausschreibung zur Errichtung der sieben Energie-Kompetenzzentren erfolgt. Für deren Aufbau sind 72 Millionen Franken für die Jahre 2013 bis 2016 vorgesehen, wie die federführende Kommission für Technologie und Innovation (KTI) mitteilte.

Der Betrieb der Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) soll während dieser Periode laufend evaluiert werden und bis 2020 fortgesetzt werden, sofern die Erwartungen gemäss den Zielformulierungen erfüllt werden.

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Mit den SCCER geht die KTI neue Wege, um den Problemstellungen, die durch die Energiewende entstehen, gerecht zu werden, und um die Innovation voran zu treiben. Zusätzliche 46 Millionen Franken stehen für die herkömmliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Energiebereich bereit.

Die SCCER werden in den Bereichen Effizienz, Netze und ihre Komponenten, Energiesysteme, Speicherung, Strombereitstellung, Ökonomie-Umwelt-Recht-Verhalten, Effiziente Konzepte-Prozesse-Komponenten in der Mobilität sowie Biomasse errichtet. Sie sollen die für die nachhaltige Umsetzung der Energiestrategie 2050 nötigen Innovationen fördern.

Beurteilt werden die SCCER-Gesuche von einem international zusammengesetzten Evaluationspanel unter der Führung von Andreas Umbach, Präsident und Konzernchef von des Zuger Stromzählerproduzenten Landis + Gyr. Die Gesuche müssen bis zum 9. Juli bei der KTI eingereicht werden. Verträge mit ersten SCCER sollen bereits Ende 2013 abgeschlossen werden können.

(tke/sda)