Etwa 200 Flüchtlinge haben den Bahnverkehr durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Frankreich und Grossbritannien lahmgelegt. Die Migranten hätten in der Nacht versucht, in den Tunnel zu gelangen, teilte der Betreiber am Samstag mit. Sie seien in den Bahnhof im französischen Calais vorgedrungen und auf die Gleise gelaufen.

Die Aktion sei organisiert gewesen, weshalb die Polizei gerufen worden sei. Daraufhin habe der Betrieb der Eurostar-Züge eingestellt werden müssen. Inzwischen führen die Züge zwar wieder, aber deutlich langsamer als normal. Der Fahrplan könne nicht eingehalten werden.

Zugverkehr gestört

Es ist nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge den Zugverkehr zwischen Frankreich und Grossbritannien stören. Sie versuchen, durch den Tunnel nach Grossbritannien zu gelangen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind verstärkt worden. Calais gehört zu den Brennpunkten in der europäischen Flüchtlingskrise.