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Übernahme
Bank Wegelin: Jetzt meldet sich die St. Galler Politik zu Wort

Die St. Galler Politik ist enttäuscht, dass die Bank Wegelin verschwindet. (Bild: Keystone)

Die Verkauf der Bank Wegelin beschäftigt auch die St. Galler Politik. So drückt der Volkswirtschaftsdirektor sein Bedauern über das Sterben der Privatbank aus.

Veröffentlicht am 27.01.2012

Die Übernahme von Wegelin & Co. Privatbankiers durch Raiffeisen wird vom St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth als «Donnerschlag für den Finanzplatz St. Gallen» bezeichnet. Mit Wegelin verschwinde ein grosser Name und die älteste Bank der Schweiz aus St. Gallen.

Würth spricht von einer «schwierigen Situation», die nun aber für die Mitarbeitenden und die Kunden einer guten Lösung zugeführt werden konnte. Raiffeisen sei aus Sicht des Kantons St. Gallen eine optimale Lösung, entsprechend ist der Volkswirtschaftsdirektor auch erleichtert.

Das Aus von Wegelin & Co. Privatbankiers sei eine «massive Zäsur». Doch immerhin blieben die Arbeitsplätze in St. Gallen erhalten. Das Aus von Wegelin zeigt für den St. Galler Regierungsrat «die Dynamik und den Druck, die heutzutage im internationalen Finanzsystem herrschen».

(sda/muv/tno)

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