Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) hat vergessen, 50 Plakate der Jungen Grünen in Basel aufzuhängen. Die Konterfeis der Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der Jungen Grünen hätten zwei Wochen lang an verschiedenen Plakatflächen hängen sollen.

Weil im Stadtkanton wildes Plakatieren verboten ist, fehle nun dem Jungen Grünen Bündnis ein wichtiger Teil seiner Wahlkampagne, teilte dieses am Dienstag mit. Es sei «erstaunt und enttäuscht» über den Fehler, der «wesentlichen Einfluss auf den Wahlkampf» einer Jungpartei nehme. Es wolle der APG aber keine Absicht unterstellen.

Bedauerlicher Fehler

Die APG bedauert gemäss einer Sprecherin ihren Fehler, der wegen interner Missverständnisse entstanden sei. Das Unternehmen will nun die vergessenen Plakate ab Mittwoch doch noch aufhängen, wie es später mitteilte.

Die Wahlwerbung ist kommunal, also nicht landesweit einheitlich geregelt, wie die Sprecherin weiter sagte. In Basel-Stadt ist die APG per Vertrag verpflichtet, jeder Partei ein fixes Kontingent an gut verteilten Plakatflächen im Format F4 zur Verfügung zu stellen. Dies ist eine der Gegenleistungen für das lokale Plakat-Monopol.

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(sda/ise)