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Verhaftungen
Belgiens Polizei führt Anti-Terror-Einsatz durch

Belgischer Polizist in Brüssel: Neue Aktion gegen Islamisten. Keystone

Zwölf Verdächtige wurden bei Razzien gegen mutmassliche Terroristen in Belgien festgenommen. Die Islamisten-Hochburg Molenbeek stand erneut im Zentrum der Operation.

Veröffentlicht am 18.06.2016

Bei einem grossen Anti-Terror-Einsatz haben belgische Sicherheitskräfte zahlreiche Verdächtige festgesetzt. Zwölf seien festgenommen und 40 Menschen vernommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag in Brüssel mit.

Dutzende Häuser und Garagen in 16 Gemeinden seien in der Nacht auf Samstag durchsucht worden - darunter auch in der als Islamisten-Hochburg bekannten Brüsseler Gemeinde Molenbeek.

Staatsanwaltschaft: Einschreiten war nötig

Es seien keine Waffen oder Sprengstoff gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Ermittlungsergebnisse hätten jedoch ein «unmittelbares Einschreiten» erfordert. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.

Im März hatten sich Selbstmordattentäter am Flughafen von Brüssel und in der U-Bahn der belgischen Hauptstadt in die Luft gesprengt. 32 Menschen wurden getötet.

(sda/gku)

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