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Razzien
Belgische Polizei nimmt Terror-Verdächtige fest

Polizeieinsatz: Auch in Brüssel fand Ende Juni ein Anti-Terror-Einsatz statt (im Bild).   Keystone

Bei einem Anti-Terror-Einsatz haben belgische Polizisten zwei Brüder festgenommen. Sie sollen Anschläge geplant haben. Die Männer sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Veröffentlicht am 30.07.2016

Die belgische Polizei hat bei Razzien zwei terrorverdächtige Brüder festgenommen. Nach ersten Ermittlungen könnten die beiden Männer Anschläge geplant haben, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel mit. Sie sollten noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der Ermittler im Zuge von insgesamt acht Durchsuchungen. Sieben davon wurden in der Region Mons und eine in der nahe der deutsch-belgischen Grenze gelegenen Stadt Lüttich durchgeführt. Waffen oder Sprengstoff seien dabei nicht gefunden worden, hiess es.

Verdächtigen wohl nicht in Flughafen-Attentat verwickelt

Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Die Ermittler betonten lediglich, dass es keine Anzeichen gebe, dass die Verdächtigen auch in die Anschläge vom 22. März verwickelt waren.

Bei den Attacken in Brüssel hatten sich islamistische Terroristen in der Abflughalle des Flughafens und in der U-Bahn im Zentrum in die Luft gesprengt und 32 Menschen mit in den Tod gerissen.

Zweithöchste Terror-Alarmstufe

In Belgien gilt derzeit die zweithöchste Terror-Alarmstufe. Das bedeutet, dass die Behörden die terroristische Bedrohung als «ernst, möglich und wahrscheinlich» einschätzen.

(sda/cfr)

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