Die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton hat für ihre voraussichtliche Präsidentschaftskandidatur die Unterstützung ihres bisherigen innerparteilichen Konkurrenten Bernie Sanders erhalten. Sanders sagte am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt mit Clinton im Bundesstaat New Hampshire, er wolle «alles dafür zu tun», dass Clinton die nächste Präsidentin werde. Der Schritt war ein wichtiges Signal an die Demokratische Partei.

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Der 74-Jährige hatte der früheren Aussenministerin Clinton in den Vorwahlen einen zähen Kampf geliefert und für seine linken Positionen sehr viel Zustimmung erhalten. Lange weigerte er sich, aufzugeben und Clinton zu unterstützen.

Clinton machte Zugeständnisse

Getragen von vielen Millionen Anhängern übte er weiter inhaltlichen Druck aus. Clinton und die Partei machten ihm schliesslich viele Zugeständnisse im Wahlprogramm. So sind sie jetzt dafür, dass die Bundesstaaten auch gesetzliche Krankenversicherungen anbieten dürfen.

Clinton soll auf dem in zwei Wochen beginnenden Parteitag in Philadelphia, der sogenannten Convention, offiziell zur Präsidentschaftskandidatin gekürt werden.

(sda/mbü/gku)