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Politik

Britische Behörden starten Auslieferung von Assange

Julian Assange fürchtet sich vor der Auslieferung nach Schweden. (Bild: Keystone)

Die britischen Behörden haben offiziell das Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange eröffnet. Damit droht dem Wikileaks-Gründer endgültig die Abschiebung nach Schweden.

Veröffentlicht am 28.06.2012

Nach der höchstrichterlichen Genehmigung der Auslieferung von Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange an Schweden haben die britischen Behörden offiziell das Überstellungsverfahren gestartet. Die Londoner Polizei erliess am Donnerstag einen Bescheid, der den 40-jährigen Australier auffordert, sich bei einer Dienststelle zu melden.

«Dies ist gängige Praxis und der erste Schritt im Auslieferungsverfahren», sagte ein Polizeisprecher. Assange hält sich derzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London auf, wo er politisches Asyl beantragte. Er soll von Grossbritannien an Schweden ausgeliefert werden, wo ihm Sexualdelikte zur Last gelegt werden.

Assange fürchtet aber, letztlich an die USA ausgeliefert und dort wegen der brisanten Enthüllungen durch sein Internetportal Wikileaks verfolgt zu werden. Im schlimmsten Fall könnte ihm die Todesstrafe drohen.

(muv/chb/sda)

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