Mit Blick auf die Energiewende will der Bund in den nächsten Jahren die Energieforschung stärker fördern. Nun hat er die Schwerpunkte festgelegt. Die Energieforschung soll sich an vier Themenblöcken orientieren: Wohnen und Arbeiten, Mobilität, Energiesysteme und Prozesse.

Diese Themenblöcke widerspiegelten das tägliche Leben und den damit verbundenen Bedarf an Energie, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Sie deckten sämtliche Bereiche der Energieforschung ab.

Die Details des Konzepts erarbeitet hat die Eidgenössische Energieforschungskommission, die alle vier Jahre die Grundzüge der mit öffentlichen Geldern finanzierten Energieforschung definiert.

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Strategischer Eckpfeiler

Vergangenen Herbst hatte die Kommission einen Entwurf vorgelegt. Nun liegt die definitive Version des Konzeptes für die Jahre 2013 bis 2016 vor. Der Bundesrat will die Energieforschung in diesen Jahre mit zusätzlichen Mitteln fördern, wie er im Juni beschlossen hatte.

Die Forschung sei ein strategischer Eckpfeiler der Energiestrategie 2050, schreibt das BFE. Sie solle zu einer ausreichenden, sicheren, wirtschaftlichen und umweltschonenden Energieversorgung beitragen.

Emissionsarme Motoren und intelligente Netze

Das Thema «Wohnen und Arbeiten» umfasst Technologien, die den Energiebedarf in Gebäuden betreffen. Das Ziel sind energieeffiziente und nahezu emissionsfreie Gebäude. Beim Thema «Mobilität» sollen sich die Forscherinnen und Forscher unter anderem mit verbrauchs- und emissionsarmen Motoren sowie neuartigen Energiespeichern befassen.

Unter das Thema «Energiesysteme» fallen die «intelligenten» Netze, welche die Erzeugung und den Verbrauch von Energie optimal steuern sowie das Angebot und die Nachfrage aufeinander abstimmen sollen. Beim Thema «Prozesse» geht es beispielsweise um die Herstellung und Entsorgung von Produkten.

(tke/rcv/sda)