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Verwaltung
Bund rätselt über Milliardenloch

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf: Details gibt es am Mittwoch. Keystone

Die Schweizer Steuereinnahmen sind laut einem Pressebericht im vergangenen Jahr eingebrochen. Der Bund kann den Fehlbetrag offenbar nicht vollumfänglich erklären.

Veröffentlicht am 08.02.2015

Der Bund hat im vergangenen Jahr 2 Milliarden Franken weniger an Steuern eingenommen als budgetiert. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf mit dem Dossier vertraute Personen.

Die Steuerverwaltung bestätigt, dass die Steuereinnahmen tiefer ausfallen als im Vorjahr. Der Hauptteil der Mindereinnahmen fällt laut Insidern auf die direkte Bundessteuer von Firmen.

Finanzplan muss wohl angepasst werden

Mysteriös an der Sache ist, dass der Bund den Fehlbetrag nicht vollumfänglich erklären kann. Die Steuerverwaltung geht nun den Gründen nach. Ob es im Haushalt ein Defizit gibt, ist noch unklar.

Als Folge der Mindereinnahmen muss das Finanzdepartement voraussichtlich den Finanzplan für die nächsten Jahre anpassen. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf legt am Mittwoch im Bundesrat die Rechnung des Bundes für 2014 vor.

(awp/sda/tno)

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