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Regierung
Bund zahlt so viel wie noch nie für Berater

Bundeshaus: Teure Informationen.   Keystone

Wenn der Bund kommuniziert, wird es teuer. Die Ausgaben für interne und externe Informationsarbeit stiegen 2013 in allen Departementen. Besonders gut verdienen Berater am Bund.

Von Stefan Barmettler
am 27.03.2014

Der Bund lässt sich die Information der Bevölkerung etwas kosten: Der Gesamtaufwand der Departemente und der Bundeskanzlei stieg auch im vergangenen Jahr – auf 80 Millionen Franken. Das vermeldet die «Handelszeitung» in ihrer neuesten Ausgabe auf Grund der noch nicht veröffentlichten Staatsrechnung.

Mit 14,3 Millionen Franken am meisten ausgegeben haben das Departement des Innern vor den Verteidigungsdepartment mit 13,8 Millionen und dem Finanzdepartement mit 10,7 Millionen Letztes Jahr stiegen die Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit beim EDI um 10,7 Prozent, beim VBS um 2,8 Prozent.

 

Derzeit sind in den sieben Departementen und in der Bundeskanzlei insgesamt 295 Personen mit Kommunikation betraut. Nicht nur der interne Aufwand ist gestiegen, sondern auch die Ausgaben für externe Berater (Gutachten, Expertisen, Politberatung, Kommunikation). Diese Kosten erreichten 2013 einen Spitzenwert von 235 Millionen Franken.

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