Für verschiedene Neubauten und Sanierungen von Gebäuden der ETH Zürich beantragt der Bundesrat dem Parlament 233,4 Millionen Franken. Das Bauprogramm 2015 des ETH-Bereichs beinhaltet zwei Grossprojekte.

Das eine Projekt betrifft den denkmalgeschützten Gebäudekomplex Maschinenlaboratorium/Fernheizkraftwerk im Zentrum von Zürich, der umfassend saniert und erweitert werden soll. Die Gesamtkosten betragen 125 Millionen Franken, der Bund steuert 94 Millionen Franken bei, wie der Bundesrat in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Strategie zu Agrarwissenschaften und Tiergesundheit

Beim anderen Projekt geht es um Neubauten des Agrovet-Strickhofs in Lindau-Eschikon. Die ETH Zürich setzte damit gemeinsam mit dem Kanton Zürich die Strategie zu Agrarwissenschaften und Tiergesundheit um und schaffe eine Forschungseinrichtung von europaweiter Bedeutung, schreibt der Bundesrat. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen 35,4 Millionen Franken, der Bund steuert 24,4 Millionen Franken bei.

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Einen Rahmenkredit von insgesamt 114 Millionen Franken beantragt der Bundesrat zudem für Vorhaben, die einzeln weniger als 10 Millionen Franken kosten. Diese Kredite basieren auf der Strategischen Planung 2013-2016 des ETH-Rats für die beiden ETH und die vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs.

(sda/vst/sim)