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Bundesrat Schneider-Ammann reist nach China

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Sucht Kontakt mit der neu gebildeten chinesischen Regierung: Bundesrat Johann Schneider-Ammannn. Quelle: Keystone

Bundesrat Schneider-Ammann reist mit 50 Personen aus Wirtschaft, Politik und Forschung nach China. Er will Zusammenarbeiten ausloten.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Bundesrat Johann Schneider-Ammann reist von Mittwoch bis Sonntag nach China. Er wird von einer 50-köpfigen Delegation aus der Wirtschaft, Politik sowie Bildungs-, Forschungs- und Innovationslandschaft begleitet. In Peking und Shanghai möchte er mit der neu gebildet chinesischen Regierung Kontakte knüpfen sowie neue Prioritäten der Zusammenarbeit ausloten.

Der Wirtschaftsminister werde sich mit dem chinesischen Vizepremier Hu Chunhua sowie weiteren Mitgliedern der chinesischen Regierung treffen, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Montag mit. Gelegenheit zum Austausch werde auch das «Sino-Swiss Economic Forum» bieten. Dieser von der Schweizerisch-chinesischen Handelskammer organisierte Anlass findet am Donnerstag in Peking statt.

Internationale Vernetzung Schweizer Akteure

Ein weiterer Schwerpunkt der Mission bildet die zum zehnjährigen Jubiläum des swissnex China durchgeführte «Sino-Swiss Drone Night» am Freitag in Shanghai. swissnex China ist einer der weltweit fünf Standorte des Schweizer Netzwerks, das die internationale Vernetzung der Schweizer Akteure im Bereich Bildung, Forschung und Innovation unterstützt.

Laut WBF ist China der bedeutendste, wirtschaftliche Partner der Schweiz in Asien. Das Handelsvolumen von 37 Milliarden Franken im Jahr 2017 wird nur vom Handel mit der EU und den USA übertroffen. Neben Edelmetallen exportiert die Schweiz vor allem Pharmazeutika, Maschinen und Uhren nach China, während sie von dort ebenfalls Maschinen, Elektronik und Textilien bezieht.

Mit über 21 Milliarden Franken ist China auch der wichtigste Investitionsstandort von Schweizer Unternehmen in Asien. Auch in der bilateralen Bildungs- und Forschungszusammenarbeit spielt China eine wichtige Rolle. Das von beiden Ländern gemeinsam lancierte bilaterale Programm zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit hat in den vergangenen zehn Jahren rund 300 Projekte unterstützt.

(sda/tdr)

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