Nordkorea will den Tourismus ankurbeln und baut deshalb im Osten des Landes ein Luxus-Skiresort. Laut einem Bericht der «SonntagsZeitung», hat die nordkoreanische Regierung dafür einen Deal mit der Bartholet Maschinenbau AG Flums (BMF) abgeschlossen.

Millionen-Auftrag

Die BMF sollte für 7 Millionen Franken eine kombinierte Anlage aus Sessel- und Kabinenbahn in Einzelteilen an einen chinesischen Partner liefern, der dann die Montage vor Ort übernimmt. Doch Anfang Juli stoppte der Bundesrat den Deal in letzter Sekunde. Er klassifizierte die Seilbahn kurzerhand als Luxusgut, das aufgrund der UNO-Sanktionen nicht nach Nordkorea exportiert werden darf.

Das Seco bezeichnet das Luxus-Skiresort als «Prestige- und Propagandaprojekt des Regimes». BMF-Verwaltungsratspräsident Roland Bartholet akzeptiert den Entscheid zähneknirschend.

(tke)