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Regulierung
Bundesrat will Bitcoin klare Grenzen setzen

Der Bundesrat nimmt Bitcoin und andere Kryptowährungen ins regulatorische Visier. Besonders im Fokus: die neue Form von digitaler Kapitalbeschaffung, die ICO.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Der Bundesrat will virtuelle Währungen wie Bitcoin gesetzlich besser regeln. Damit sollen Missbrauchsrisiken begrenzt werden. Noch vor drei Jahren hielt der Bundesrat dies nicht für notwendig.

2014 kam er in einem Bericht zum Schluss, solche Währungen hätten nur marginale wirtschaftliche Bedeutung. Ausserdem bewegten sie sich schon heute nicht im rechtsfreien Raum.

Herausforderung Regulierung von ICO

Unterdessen hat der Bundesrat seine Meinung geändert. Das Eidgenössische Finanzdepartement arbeite zusammen mit dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) und der Finanzmarktaufsicht (FINMA) an einer gesetzlichen Lösung, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf eine Frage von Maximilian Reimann (SVP/AG) in der Fragestunde des Nationalrates.

Die aktuelle Herausforderung mit Blick auf die Begrenzung von Missbrauchsrisiken liege in der Schaffung klarer und möglichst einfacher regulatorischer Vorgaben für sogenannte Initial Coin Offering, heisst es in der Antwort vom Montag weiter. Unter diesem Begriff werden Kryptowährungen zur Projektfinanzierung gesammelt.

(sda/me/mbü)

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