Bei einem Busunglück im Süden der Türkei ist nach Angaben des Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) ein Schweizer ums Leben gekommen. 19 weitere Schweizer seien verletzt worden - zwei davon schwer. Das Unglück ereignete sich zwischen Korkuteli und Antalya. Die verletzten Schweizer seien in verschiedene Spitäler eingeliefert worden.

Daraufhin hat die Rega einen Ambulanzjet in die Region entsandt. Das erklärt Kommunikationschef Sascha Hardegger auf Anfrage. Mit der Maschine sollten erste Verletzte zurück in die Schweiz geflogen werden. An Bord des Flugzeugs seien zwei Ärzte. Ein weiterer Rega-Arzt sei laut Hardegger bereits seit Dienstagabend am Unglücksort im Einsatz.

Von Seiten des EDA hiess es weiter, das Honorarkonsulat der Schweiz in Antalya stehe in Kontakt mit den Behörden und der betroffenen Reiseagentur. Der Geschäftsträger sowie die Konsulin der Schweizer Botschaft in Ankara würden so rasch als möglich an den Unfallort reisen, um den Schweizerinnen und Schweizern im Rahmen des konsularischen Schutzes Hilfe und Unterstützung zu leisten.

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Über die genaue Unfallursache machte das EDA keine Angaben. Nach Angaben türkischer Medien vom Dienstagabend waren die Schweizer Touristen auf der Rückreise von einem Tagesausflug zu den heissen Quellen von Pamukkale. Der Bus habe eine Leitplanke auf der richtungsgetrennten Strasse gestreift und sei dann mit einem Felsen kollidiert.

(muv/sda)