Grossbritannien wird nach den Worten von Premierminister David Cameron alles unternehmen, um von der Extremistenmiliz IS festgehaltene Geiseln aufzuspüren und ihnen zu helfen. Dazu würden «alle zur Verfügung stehenden Mittel» eingesetzt, kündigte Cameron am Samstag nach der Enthauptung einer weiteren britischen Geisel durch den Islamischen Staat (IS) an.

Das ganze Land trauere. Es werde alles getan, «um diese Organisation zu besiegen, die Menschen auf eine zutiefst unbarmherzige, sinnlose und barbarische Art behandelt».

Nächste Geisel als mögliches Opfer

Die Miliz hatte am Freitag ein Video veröffentlicht, auf dem die Ermordung des 47-jährigen Alan Henning zu sehen ist. Die Gruppe begründete ihre Tat mit der Billigung der Militäreinsätze gegen sie durch das britische Unterhaus. In den vergangenen Wochen hatte der IS bereits zwei amerikanische und eine andere britische Geisel getötet.

Wie in vorausgegangenen Videos wird auch in dem neuen Machwerk eine weitere Geisel als mögliches neues Opfer vorgeführt. Es handelt sich dabei um einen Entwicklungshelfer und ehemaligen Soldaten aus den USA.

Für seine Rettung wollen die USA nach Angaben des Aussenministeriums alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen - militärisch, diplomatisch, rechtlich und geheimdienstlich.

Anzeige

(sda/me)