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Strategie
China baut auf künstliche Intelligenz

China: Aufspringen auf den KI-Zug. Keystone

China will mehr Geld in die Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz stecken. Bis 2025 soll Peking in diesem Bereich zur internationalen Spitze gehören.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Die chinesische Regierung will in den nächsten Jahren verstärkt Geld in die Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz stecken. Ziel sei es, hier bis 2025 in die internationale Spitze vorzudringen und als Teil der Strategie grenzüberschreitende Kooperationen voranzutreiben.

Das teilte der Staatsrat auf seiner Internetseite mit. Der Wert der heimischen Branche werde bis 2020 wohl auf umgerechnet etwa 19 Milliarden Euro steigen und bis 2025 auf rund 51 Milliarden Euro.

Zukäufe im Ausland

Künstliche Intelligenz (KI) wird als Technologie für viele Branchen immer wichtiger - etwa beim autonomen Fahren oder bei digitalen Sprachassistenten. Forscher versuchen dabei, menschliche Wahrnehmung und menschliches Handeln durch Maschinen nachzubilden.

China holt sich Technologie-Know-How oft auch mittels Zukäufen im Ausland. So kaufte der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea den deutschen Roboter- und Anlagenbauer Kuka. Auch als Reaktion darauf brachte die deutsche Bundesregierung einen verstärkten Schutz deutscher Unternehmen vor Übernahmen aus dem Ausland auf den Weg. Ziel ist es, eine Abwanderung wichtigen Know-Hows in Länder ausserhalb der EU leichter zu verhindern.

(sda/chb/ise)

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