Vor dem Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in China haben die Behörden aus Umweltgründen mehrere Fabriken geschlossen und Pflichtferien für Beschäftigte angeordnet.

Im Innenstadtbereich von Hangzhou, wo das Treffen am Sonntag und Montag stattfindet, ruhe das Wirtschaftsleben vom 1. bis 7. September, hiess es am Montag von offizieller Seite in einem sozialen Netzwerk. Auch die Einwohner wurden aufgefordert, ihre Freizeit ausserhalb der Stadt zu verbringen, um Staus zu verringern.

Perimeter von 300 Kilometern

Zudem mussten bestimmte Fabriken in einem Umkreis von 300 Kilometern um Hangzhou für zwölf Tage schliessen, um einen blauen Himmel während des Gipfels zu gewährleisten. Betroffen sind nach amtlichen Angaben Chemiebetriebe, Fabriken für Baumaterial und Textilien um Shanghai und vier Provinzen.

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(sda/gku)