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China beginnt Umsetzung der Nordkorea-Sanktionen

Nordkoreanischer Soldat an der Grenze zu China: Harte neue Sanktionen. Keystone

Die chinesische Regierung hat die Umsetzung der neuen UN-Sanktionen gegen das isolierte Land befohlen. Der grosse Nachbar ist der letzte wichtige Verbündete Nordkoreas.

Veröffentlicht am 14.08.2017

China hat die Umsetzung der vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen gegen Nordkorea angeordnet. Das Handelsministerium in Peking teilte am Montag mit, dass die Einfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch aus Nordkorea verboten werde. Die Anordnung gilt demnach ab Dienstag.

Der UN-Sicherheitsrat hatte Anfang August als Reaktion auf die jüngsten Raketentests Nordkoreas einstimmig schärfere Sanktionen gegen das weitgehend abgeschottete Land vereinbart. Die Volksrepublik ist der letzte wichtige Verbündete Nordkoreas. Die Sanktionen der internationalen Gemeinschaft müssen innerhalb von 30 Tagen umgesetzt werden.

Sanktionen schon seit 2006

Gegen Nordkorea gibt es wegen der Raketen- und Atomprogramme bereits seit 2006 UN-Sanktionen. Zuletzt feuerte das Land Interkontinentalraketen ab, die Experten zufolge auch die US-Westküste erreichen könnten.

(reuters/gku)

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