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Grundrechte
China fördert Registrierung von Millionen Bürgern

In einem Armenviertel von Peking: Die Regierung will eine gerechtere Versorgung. Keystone

Wer in China nicht registriert ist, hat mit vielen Nachteilen zu kämpfen, kann nicht heiraten und darf auch kein Konto eröffnen. Die Regierung will nun Millionen Bürgern die Anmeldung erleichtern.

Veröffentlicht am 10.12.2015

In China sollen bislang nicht registrierte Bürger offiziell angemeldet werden, um in den Genuss von Grundrechten wie Bildung und Gesundheitsversorgung zu kommen. Wie die Regierung mitteilte, betrifft dies rund 13 Millionen Menschen. Die sogenannte Haushaltregistrierung ist in China auch die Voraussetzung dafür, ein Bankkonto zu eröffnen oder eine Ehe zu schliessen.

Viele Menschen sind aus diesem System aber ausgeschlossen, weil ihre Geburt unter Missachtung der seinerzeit strikten Ein-Kind-Regel erfolgte, weil sie Waisen sind oder obdachlos.

Gerechtere Versorgung

«Es ist ein Grundrecht für chinesische Bürger, legal registriert zu werden», berichtete das staatliche Fernsehen unter Bezug auf eine Erklärung der Regierung. Nach einen Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua sollen zudem die in Stadt und Land unterschiedlichen Systeme der Krankenversicherung angeglichen werden, um eine gerechtere Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

(reuters/gku/ama)

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