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China hält an «Ein Land, zwei Systeme» fest

Blick auf Hongkong Island: Chinas Präsident rückt nicht von seiner Politik ab. Gabriel Knupfer

Chinas Präsident hat bei einem Treffen mit Hongkongs Verwaltungschef die bisherige Politik gegenüber der Stadt bestätigt. Hauptziel bleibe soziale und politische Stabilität, so Xi Jinping in Peking.

Veröffentlicht am 24.12.2015

Chinas Präsident Xi Jinping will trotz der Proteste von Regierungskritikern am politischen System in Hongkong festhalten. Die Volksrepublik werde auf dem Modell «Ein Land, zwei Systeme» standhaft beharren, sagte Xi nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua.

Xi hoffe, dass es Hongkongs Verwaltungschef Leung Chun Ying gelingt, die Hongkonger Gesellschaft zu einen, um die soziale und politische Stabilität zu gewährleisten. Xi traf sich mit Leung, wie Xinhua in der Nacht auf Donnerstag berichtete.

Demonstrationen brachten nichts

Im vergangenen Jahr war es in der Metropole zu heftigen Protesten gekommen. Die Demonstranten wollten erreichen, dass die Pekinger Regierung bei der Wahl eines neuen Verwaltungschefs für Hongkong 2017 nicht nur vorab bestimmte Kandidaten zulässt. Peking kam ihnen dabei nicht entgegen.

Die Einwohner von Hongkong geniessen mehr Freiheiten, als sie auf dem chinesischen Festland gelten. Die Stadt war britische Kronkolonie und wurde 1997 an die Volksrepublik zurückgegeben.

(sda/gku)

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