Nach jahrelangen Verhandlungen haben Russland und China eine Einigung über Gaslieferungen aus Russland ins Reich der Mitte geeinigt. Auf dem G20-Gipfel in St. Petersburg unterzeichneten Vertreter des Ölkonzerns China National Petroleum (CNPC) und des russischen Energieriesen Gazprom in Gegenwart von Staats- und Parteichef Xi Jinping und Präsident Wladimir Putin ein entsprechendes Rahmenabkommen.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua sprach am Freitag von einem «Durchbruch», der den Weg für einen abschliessenden Vertrag ebnen werde. Dieser soll bis Ende des Jahres geschlossen werden.

Beide Seiten hatten sich bereits im März grundsätzlich geeinigt und im Juni eine Preisformel vereinbart, die sich nicht am US-Spotmarkt orientieren wird. Gazprom will von 2018 an mindestens 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr liefern und stellt auch eine Erhöhung auf bis zu 60 Milliarden Kubikmeter in Aussicht.

(sda/moh)