Der Chef der chinesischen Börsenaufsicht könnte nach den jüngsten Marktturbulenzen bald seinen Posten verlieren. Die regierende kommunistische Partei der Volksrepublik habe die Suche nach einem eventuellen Nachfolger für Xiao Gang bereits eingeleitet, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag.

Der Manager steht wegen der Talfahrt an den Börsen in diesem Jahr unter Druck. Xiaos Amtszeit läuft regulär noch bis Ende 2018. Die Partei habe sich bereits mindestes drei Kandidaten angeschaut. Die Behörden in China hatten Anfang August zusätzliche Massnahmen zur Stabilisierung der Kurse ergriffen und strengere Regeln für Leerverkäufe eingeführt, um sich gegen den zuletzt fluchtartigen Rückzug heimischer Aktionäre zu stemmen.

(reuters/chb/gku)