Mit einem Treffen unter Studenten und Lehrkräften ist die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton am Dienstag in den Vorwahlkampf um das Präsidentenamt eingestiegen. Die 67-Jährige gibt sich volksnah. Statt im Helikopter reist sie im Kleinbus.

Während des Treffens an einem College im Staat Iowa gab Clinton nur vage zu erkennen, welche konkreten Ziele sie sich setzt. Sie wolle die Wirtschaft sowie den familiären Zusammenhalt in Gemeinden stärken, das «gestörte politische System» reparieren und überdies die Amerikaner vor aktuellen und künftigen Bedrohungen schützen.

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Einfach statt pompös

Dabei wiederholte sie teils wörtlich Sätze aus ihrem am Sonntag veröffentlichten Kampagnen-Video. Auf ihrem 1800 Kilometer langen «Road Trip» von New York nach Iowa machte der Clinton-Tross mehrfach Halt, etwa in einem Café und einer Filiale einer Fast-Food-Kette. Mehrmals liess sie sich mit Unterstützern fotografieren.

Clinton reist im «Scooby» getauften Kleinbus, in Anlehnung an die Zeichentrickserie «Scooby Doo», nachdem sie 2007 mit pompös mit einem Helikopter zu Terminen geflogen war.

(sda/dbe)