US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton will mit Reformen bei Unternehmenssteuern und der Managerbezahlung die Chancen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum verbessern. In einer Rede in New York kritisierte Clinton eine in ihren Augen schädliche Fixierung der Firmen auf den schnellen Erfolg.

 

— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 24. Juli 2015

Derzeit begünstigten die Gesetze einen «Quartalskapitalismus», der Firmen zu kurzfristigen Aktienkurssteigerungen ermutige. Damit würden aber die langfristigen Konjunkturaussichten und die Einkommenschancen der Mittelklasse beeinträchtigt, mahnte Clinton. «Das ist schlecht für die Unternehmen, das ist schlecht für die Löhne, und das ist schlecht für die Wirtschaft.» Sie sprach sich zugleich für mehr Transparenz bei Aktienrückkäufen aus.

Sie hat gute Chancen

Clinton hatte im April ihre langerwartete Bewerbung um die Präsidentschaft angekündigt. Die ehemalige Aussenministerin gilt als aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten im Rennen um die Präsidentschaft. Amtsinhaber Barack Obama – ebenfalls Demokrat – darf nach zwei Amtszeiten 2016 nicht erneut antreten.

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(sda/mbü)