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Ausblick
Das steht am WEF auf dem Programm

Matteo Renzi, hier im EU-Parlament: Einer der ersten WEF-Redner. Keystone

Italiens Premier Matteo Renzi gehört in diesem Jahr zu den ersten Rednern am WEF. Andere Politik-Grössen wie Merkel und Hollande sprechen erst im Verlauf der Woche.

Veröffentlicht am 21.01.2015

Der Bündner Ferienort Davos wird ab heute bis Samstag zur Metropole. Mehr als 2500 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft treffen sich zum Austausch. Einer der ersten Redner ist der italienische Regierungschef Matteo Renzi.

Er spricht kurz vor dem Mittag zum Thema transformationale Führung. «Italien stand immer am Rand von Davos, dabei ist es entscheidend für die Zukunft Europas», sagte WEF-Gründer Klaus Schwab im Interview mit der letzten Ausgabe der «Welt am Sonntag» zur Frage, warum nicht etwa die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der französische Präsident François Hollande den Auftakt machten. Die Reden von Merkel und Hollande werden für Donnerstag und Freitag erwartet.

Rede von Petro Poroschenko am Nachmittag

Auf Interesse stossen dürfte am Mittwochnachmittag auch die Rede des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko sowie des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu (zum Thema Turkey's Vision for the G20 - die Vision der Türkei für die Mitglieder der G20). Am Abend wird die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eine Willkommensrede halten.

Weitere Auftritte werden bis Samstag erwartet von russischen Vertretern, etwa dem russischen Vizepremierminister Igo Schuwalow. Auch der irakische Premierminister Haidar al-Abadi und der chinesische Ministerpräsidenten Li Keqiang werden vor Ort sein. Aus den USA wird Aussenminister John Kerry in Davos dabei.

Schweizer Wirtschaftsvertreter

An den rund 300 Veranstaltungen werden auch zahlreiche Schweizer Wirtschaftsvertreter anwesend sein: UBS-Präsident Axel Weber spricht am (heutigen) Mittwochmorgen in einer Diskussionsrunde zum Thema «The New Growth Kontext» (Wachstum in neuem Kontext). Martin Senn, Konzernchef der Versicherung Zurich, diskutiert unter anderem mit dem amerikanischen Ökonom Nouriel Roubini über den Preis der Instabilität.

Das WEF bündelt die Veranstaltungen dieses Jahr unter das Motto «Der neue globale Kontext». WEF-Gründer Klaus Schwab sagte bei der Präsentation des offiziellen Programms, dass die Welt an einem Scheideweg stehe - entweder gehe man den Weg der Integration oder der Separation. Er hofft, dass am diesjährigen WEF Wege gefunden werden können, die zur Stabilität beitragen.

Ausschluss der Öffentlichkeit

Nur ein Teil der Veranstaltungen am WEF sind für Medien zugänglich. Das meiste findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die inoffiziellen Kontakte, die sich dadurch am WEF ergeben, sind für die Teilnehmer relevant. WEF-Gründer Schwab sieht im informellen Netzwerk denn auch Möglichkeiten, neues Vertrauen zu schaffen.

(sda/me/ise)

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