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In den USA fliegen Drohnen nur noch mit Behördensegen

Drohne im Skigebiet: Immer mehr Drohnen schwirren durch die Lüfte. Keystone

Immer mehr Drohnen schwirren im US-Luftraum herum – jetzt wollen die Behörden die Übersicht gewinnen. Alle Besitzer der Flugobjekte müssen sich ab sofort registrieren. Teuer kommt es sie aber nicht.

Veröffentlicht am 14.12.2015

Privat genutzte Drohnen müssen in den USA ab sofort registriert werden. Jeder, der eines der unbemannten Flugzeuge fliegen lässt, muss sich seit Montag in einem Register eintragen, teilte die Flugsicherheitsbehörde FAA am Montag in Washington mit. Der Eintrag ist in den ersten 30 Tagen kostenlos, danach kostet er fünf Dollar. Das US-Verkehrsministerium reagiert damit auf einen rapiden Anstieg bei der Zahl der Flugobjekte, die zunehmend ein Sicherheitsrisiko für die Luftfahrt darstellen.

Drohnen dürfen in den USA ohne spezielle Genehmigung nicht über 400 Fuss (rund 120 Meter) Höhe und nicht in einem Umkreis von fünf Meilen (acht Kilometer) eines Flughafens geflogen werden. Die Regeln werden aber oft gebrochen - oft aus Unerfahrenheit der Nutzer.

Kein Allheilmittel

Die US-Behörden hatten schon früher eingeräumt, dass eine Registrierung in der Regel erst dann zum Verursacher von Störungen führe, wenn die Drohne schon abgestürzt und gefunden sei. Man erhoffe sich aber, dass durch die Registrierung die Piloten künftig verantwortungsbewusster mit ihren Fluggeräten umgehen.

(sda/mbü/ise)

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