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Bilaterales Verhältnis
Die EU gibt der Schweiz wohl mehr Zeit im Börsenstreit

BRUSSELS, BELGIUM - NOVEMBER 25:   President of the European Commission Jean-Claude Juncker speaks to the media with European Union chief Brexit negotiator Michel Barnier and European Council President Donald Tusk during a press conference after attending a special session of the European Council over Brexit on November 25, 2018 in Brussels, Belgium. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)
Jean-Claude Juncker: Noch ist der Luxemburger Präsident der EU-Kommission - und damit ein wichtiger Ansprechpartner für die Schweiz in der EU.Quelle: 2018 Getty Images

Die Schweiz erhält wohl mehr Zeit, ihr Verhältnis zur EU zu regeln. Offenbar will Brüssel den Marktzugang der Schweizer Börse verlängern.

Veröffentlicht am 11.12.2018

Die EU-Kommission soll laut der Nachrichtenagentur Reuters an ihrer Sitzung am Dienstag in Strassburg darüber diskutiert haben, die Äquivalenz für die Schweizer Börse um sechs Monate zu verlängern. Damit will sie den Entscheid der Schweiz zum Rahmenabkommen abwarten.

Ein definitiver Entscheid der Brüsseler Behörde dazu ist jedoch noch nicht gefallen. Dies soll dem Vernehmen nach voraussichtlich am Montag der Fall sein. Dann werde die EU-Kommission das Beschlossene auch kommunizieren, hiess es weiter.

Am vergangenen Freitag hatte der Bundesrat das Verhandlungsergebnis zum institutionellen Rahmenabkommen in die Konsultation geschickt, die bis in den Frühling hinein dauern soll.

(sda/mbü)

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