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Die Rega im Solde fremder Armeen

Maschine der Rega steuern nicht nur den Flughafen Zürich an. (Bild: Keystone)

Um ihre Flugflotte auszulasten, fliegt die Schweizerische Rettungsflugwacht auch verletzte US-Soldaten aus dem Irak und Afghanistan zur amerikanischen Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland.

Von Jean François Tanda
am 02.05.2012

Jets der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) landeten laut Recherchen der «Handelszeitung» in den letzten zwei Jahren mindestens 17 Mal auf der grössten Basis der US-Army ausserhalb der USA, Ramstein in Deutschland. An Bord: verletzte US-Soldaten aus dem Irak und Afghanistan.

Die Rega will keine Details nennen, Kommunikationschef Sascha Hardegger bestätigt aber: «Wir fliegen auf Anfrage auch verletzte oder erkrankte Angehörige von Streitkräften, zum Beispiel nach Ramstein.» Durch solche Flüge erwirtschafte die Rega einen Deckungsbeitrag, so Hardegger. «Andererseits erhöhen diese Einsätze auch das operationelle und medizinische Know-how.»

Dies komme letztlich der Schweizer Bevölkerung zugute. Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) meint, die Rega sei eine private Stiftung und brauche keine Bewilligung des EDA.

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

 

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