Die Republik Zypern hat nicht die Absicht, die Eurozone zu verlassen. «Wir werden auf keine Weise mit der Zukunft unseres Landes herumexperimentieren», sagte der zyprische Staatspräsident Nikos Anastasiadis auf einer Konferenz in Nikosia.

Damit reagierte Anastasiadis auf verschiedene Gerüchte aber auch Erklärungen einiger Politiker, die Regierung habe vergangene Woche mit dem Gedanken gespielt, aus der Eurozone auszutreten.

Anastasiadis erklärte weiter, die Gefahr eines Bankrotts sei gebannt. Die Situation sei nun «unter Kontrolle», sie habe aber «die Merkmale einer Tragödie».

Im pleitebedrohten Zypern haben die Banken heute erstmals wieder zur regulären Zeit geöffnet. Einen Ansturm auf die Geldinstitute gab es nicht. Seit Mitte März war Bargeld wegen der schweren Finanzkrise nur an Geldautomaten zu erhalten.

(jev/sda)