Das Wichtigste im Überblick:

  • Donald Trump ist zum 45. US-Präsident der USA gewählt.
  • Hillary Clinton hat ihrem Konkurrenten bereits telefonisch gratuliert. Sie wird heute nicht mehr vor ihren Anhängern auftreten.
  • Die Republikaner verteidigen ausserdem ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat. Auch das ist überraschend.

Die aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker:

22:18 Uhr: Hillary Clinton hat nach einer CNN-Prognose den Bundesstaat Minnesota für sich entschieden. Sie gewann den Staat im mittleren Westen nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen demnach mit 47 zu 45 Prozent. Nach Angaben des Senders entschied Donald Trump das Rennen in Arizona mit einem Vorsprung von gut vier Punkten für sich. Damit kommt Trump in der Rechnung von CNN auf 290 Wahlmänner, Clinton liegt bei 228. Die Wahl war bereits in der Nacht zum Mittwoch entschieden, als Trump die Schwelle von 270 Wahlmännern überschritt und damit als Nachfolger Barack Obamas feststand.

20:43 Uhr: Auch im kalifornischen Oakland zogen hunderte Menschen durch die Strassen. Sie skandierten die Parole: «Nicht unser Präsident!». Ein Demonstrant wurde dort den Berichten zufolge auf einem Highway von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Auch in den kalifornischen Städten San Francisco, Berkeley, Los Angeles, in Seattle im Nordweststaat Washington und Pittsburgh im Ostküstenstaat Pennsylvania gab es wütende Protesten gegen den künftigen Präsidenten. Weitere Proteste in grossen US-Städten sind angekündigt.

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20:15 Uhr: Wütende Anti-Trump-Proteste: Nach dem Sieg Trumps hat es in mehreren US-Städten spontane Protesten gegeben. In manchen Fällen wurden laut Medienberichten in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) Strassen blockiert, Müllhaufen in Brand gesetzt und US-Flaggen verbrannt. Die meisten Anti-Trump-Demonstrationen gab es an der Westküste, wo die grosse Mehrheit die Demokratin Hillary Clinton gewählt hatte. In Portland im Bundesstaat Oregon etwa marschierten laut örtlichen Medienberichten rund 200 Menschen durch die Strassen. Einige blockierten zeitweise die Spuren einer Autobahn.

18:35 Uhr: Die EZB will bei Turbulenzen an den Finanzmärkten nach dem überraschenden Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl notfalls eingreifen. Dies sei sicherlich kein guter Tag für die Weltwirtschaft, sagte Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny. «Auf jeden Fall sind wir vorbereitet, auch im Notfall auf Interventionen», sagte das EZB-Ratsmitglied.

18:30 Uhr: Obama: «Wir lecken unsere Wunden und gehen zurück in die Arena. Und beim nächsten Mal versuchen wir, es besser zu machen.»

18:29 Uhr: Barack Obama will eine erfolgreiche Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Donald Trump. Er habe sein Team angewiesen, so hart wie möglich daran zu arbeiten, dass dies möglich sein werde, sagt er in Washington.

17:50 Uhr: Clinton appelliert an die Verantwortung der US-Bürger, weiter an der Schaffung eines «faireren Amerikas» zu arbeiten. Das Gesetz, gleiche Rechte und Religionsfreiheit müssten respektiert und verteidigt werden, sagt die Demokratin vor Anhängern.

17:48 Uhr: Hillary Clinton spricht zu ihren Anhängern. Sie ist enttäuscht und mit ihr Millionen Amerikaner. Sie sagte, das Resultat zeige, wie tief gespalten das Land sei. Gleichzeitig forderte sie ihre Wähler aber auf, Donald Trump eine Chance zu geben. Sie hoffe, er werde ein erfolgreicher Präsident. Hillary Clinton hat Donald Trump ihre Zusammenarbeit zum Wohle der USA angeboten. Natürlich sei das Wahlergebnis nicht das erwünschte, sagte die unterlegene Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten am Mittwoch in New York. «Das ist sehr schmerzhaft, und das wird es lange bleiben», sagte Clinton.

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17:16 Uhr: Die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten hat in Syrien ein gespaltenes Echo hervorgerufen. Die Aufständischen, die seit mehr als fünf Jahren gegen Präsident Baschar al-Assad kämpfen, zeigten sich besorgt, dass die USA unter Trump sie künftig weniger unterstützen. Ihre Lage werde sich verschlechtern, sagte Sakaria Malahifdschi, ein Vertreter einer Rebellengruppe in Aleppo, gegenüber Reuters. Er verwies darauf, dass Trump der Niederschlagung der radikalislamischen IS-Miliz eine höhere Priorität eingeräumt hat als der Absetzung Assads. In einer Fernsehdebatte hatte Trump gesagt, er möge Assad nicht, aber dieser töte gemeinsam mit Russland und dem Iran den IS.

Auch Trumps Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem engsten Verbündeten Assads, beunruhigt die gemässigten Rebellen.
In der Assad-Führung dagegen hofft man darauf, dass die neue US-Regierung ihre Haltung gegenüber Assad ändert. «Wir können optimistisch sein, aber vorsichtig optimistisch», sagte der Abgeordnete Scherif Schehada. Die arabischen Golf-Staaten, die den Aufstand gegen Assad unterstützen, seien auf einen Sieg Hillary Clintons angewiesen gewesen. Sie steckten nun in einer Zwickmühle.

15:05 Uhr: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel gratuliert dem amerikanischen Wahlsieger Donald Trump - und zählt penibel auf, was die Grundlagen der Zusammenarbeit mit dem demnächst mächtigsten Mann der Welt für sie sind: Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung.

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13:45 Uhr: Was passiert mit dem Atomabkommen? Nichts meint Irans Präsident Hassan Rohani: «Das Atomabkommen ist de facto eine UNO-Resolution und kann daher nicht durch Regierungen annulliert werden». Mit Trumps Wahl ändere sich für sein Land nichts.

13:30 Uhr: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann gratuliert Donald Trump zur seiner Wahl. Die Schweiz wolle unter ihm «die engen Beziehungen und die Zusammenarbeit pflegen».

13:21 Uhr: US-Präsident Barack Obama lädt Trump in das Weisse Haus ein. Er will am Donnerstag mit ihm über den Übergang im Amt sprechen.

13:10 Uhr: Wird Präsident Trump halten, was Kandidat Donald versprach? Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.

13:09 Uhr: Barack Obama macht sich zum Abgang bereit, auf Twitter ist er nun «designierter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika».

13:05 Uhr: Medien rund um den Globus sind mehr oder weniger fassungslos über den Sieg von Trump. So titeln der britische «Independent»: «Präsident Trump: Die undenkbare Realität, die Amerika teilt und eine neue Ära in der Weltpolitik signalisiert» und die französische «Liberation»: «Very bad Trump».

12:52 Uhr: Die bittere Niederlage von Hillary Clinton ist auch das Scheitern ihres Lebenstraums, mehr dazu lesen Sie hier.

12:33 Uhr: Anders die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie hat Trump eine enge Zusammenarbeit angeboten, diese allerdings an Bedingungen geknüpft. «Deutschland und Amerika sind durch Werte verbunden: Demokratie, Freiheit, dem Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung», sagte Merkel in Berlin. «Auf Basis dieser Werte» biete sie Trump eine enge Zusammenarbeit an.

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12:14 Uhr: Glückwünsche erreichen Trump von vielen von Rechtspopulisten und Autokraten. Putin, Orban und andere haben wir bereits berichtet. Auch der britische Populist Nigel Farage zeigt sich auf Twitter euphorisch.

I hand over the mantle to @RealDonaldTrump! Many congratulations. You have fought a brave campaign. pic.twitter.com/txD3RFMQ2l

— Nigel Farage (@Nigel_Farage) 9. November 2016

11:28 Uhr: Der Schweizer Uhrenverband befürchtet Konsequenzen für die Uhrenexporte nach Mexiko, dem wichtigsten Markt in Lateinamerika. «Der Fall der mexikanischen Währung am Mittwoch zeigt die hohe Unsicherheit in dem Land nach der Wahl von Trump», so der Präsident.

11:20 Uhr: Wie die Schweiz auf Donald Trumps Sieg reagiert, lesen Sie hier.

11:14 Uhr: Ein deutlich negativer Kommentar kommt vom deutschen Vize-Kanzler Sigmar Gabriel: «Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen».

11:06 Uhr: «Die Bewegung in den Schweizer-Franken-Wechselkursen legt nahe, dass die Schweizerische Nationalbank kräftig am Devisenmarkt interveniert hat», erklärten die Analysten der Commerzbank. Doch nicht alle Marktbeobachter vertreten diese Meinung.

10:58 Uhr: Video-Umfrage: Amerikaner in der Schweiz sind geschockt:

10:48 Uhr: Spekulationen auf steigende Militärausgaben der europäischen Staaten haben an den Börsen Rüstungsfirmen Auftrieb gegeben. BAE Systems aus Grossbritannien legte 4,2 Prozent zu und ist damit so teuer wie nie.

10:36 Uhr: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump aufgerufen, das Engagement der Vereinigten Staaten im Bündnis nicht zu reduzieren. «US-Führung ist nach wie vor von grosser Bedeutung».

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10:29 Uhr: Ungewöhnlich ruhig blieb es in der dramatischen Wahlnacht auf Twitter. Besonders wenige Nachrichten sendeten die Anhänger der Demokraten.

10:18 Uhr: «Kein Kommentar», meinte ein SNB-Sprecher am Mittwochmorgen auf die Frage von AWP, ob die Nationalbank am Devisenmarkt interveniert hat.

10:14 Uhr: Über das Resultat in den USA freut sich Viktor Orban, Ungarns Ministerpräsident: «Was für grossartige Nachrichten. Die Demokratie ist immer noch am Leben.»

10:06 Uhr: Wegen der anfänglich drohenden Panikgefahr hatte die Deutsche Börse kurz vor dem Handelsbeginn den Systemstatus «Fast-Market» aktiviert, der in hektischen Ausnahmesituationen ausgerufen wird. Der Dax hat den Schock aber inzwischen schon fast verdaut.

09:53 Uhr: Nationalratspräsidentin Christa Markwalder (FDP) sieht nach Trumps Sieg «sehr viele Fragezeichen».

9:52 Uhr: So war die Wahlnacht in Bern:

09:45 Uhr: Der russische Präsident Putin gratuliert Trump per Telegram zum Wahlsieg, berichtet die russische Nachrichtenagentur. Putin hoffe, dass man in internationalen Fragen zusammenarbeiten werde.

09:34 Uhr: Bundesrat Didier Burkhalter fordert nach dem Trump-Wahlsieg von den USA die Vermeidung kriegerischer Konflikte: «Ich glaube, es ist wichtig, dass die Vereinigten Staaten sich als Kraft für den Frieden einsetzen.»

09:31 Uhr: Die grosse Unzufriedenheit in den USA ist nach Politikwissenschaftler Jackson Janes die wichtigste Ursache für Trumps Sieg. Trump sei als ein «Symptom» für ein Gefühl des Unmuts zu sehen.

09:25 Uhr: Einen Kommentar des Handelszeitung-Chefökonoms Simon Schmid zum Wahlausgang lesen Sie hier.

09:17 Uhr: Nach dem ersten Schock haben sich die Märkte wieder etwas beruhigt. Der SMI hält sich wacker, der deutsche Leitindex Dax erholt sich ebenfalls. Das anfängliche Minus von 0,5 Prozent drehte schon in den ersten zehn Handelsminuten in ein Plus von 0,4 Prozent.

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09:14 Uhr: Der Präsident des russischen Parlaments Duma erklärt, er glaube, dass mit Trump ein konstruktiverer Dialog möglich sei als mit seinem Vorgänger.

09:08 Uhr: Ökonomen reagieren mit ersten Einschätzungen, so meint Commerzbank-Chefvolkswirt, Jörg Krämer: «Trump ist ein erklärter Gegner des Freihandels. Darunter werden nicht nur Mexiko, Kanada und China leiden. Vielmehr wird er der gesamten Welthandelsordnung schweren Schaden zuführen.»

Und: «Natürlich können sich die Aktienmärkte nach dem unvermeidlichen Ausverkauf am heutigen Tag wieder rasch erholen. Aber für die Märkte dürfte die Wahl Trumps ein weit grösseres Problem sein als das Brexit-Votum im Juni»

09:07 Uhr: Zahlreiche Promis melden sich zu Wort, so auch der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow, ein ausgesprochener Trump-Gegner:

— Garry Kasparov (@Kasparov63) 9. November 2016

09:06 Uhr: Wie erwartet kommen die Bankaktien besonders unter Druck, der europäische Bankenindex fällt um 3,7 Prozent.

09:03 Uhr: Nach seinen ersten Worten nimmt sich Trump viel Zeit, um sich bei seinen Unterstützern zu bedanken. «Hoffentlich werden wir noch acht Jahre zusammenarbeiten», sagt er.

08:59 Uhr: An dieser Stelle - Trumps Wirtschaftspolitik in acht Punkten.

08:55 Uhr: «Wir werden mit allen Staaten zusammenarbeiten, die mit uns zusammen arbeiten wollen», so Trump.

08:54 Uhr: Trump zählt auf, dass er in Infrastruktur investieren wolle und sich um Veteranen kümmern. «Wir werden das Wirtschaftswachstum verdoppeln», sagt er.

08:53 Uhr: «Wir werden den amerikanischen Traum erneuern», sagt Trump. «So, wie ich es als Unternehmer bereits gemacht habe.» Die vergessenen Männer und Frauen des Landes würden nicht länger vergessen sein.

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08:52 Uhr: «Jetzt ist Zeit, dass wir als ein geeintes Volk zusammenfinden», sagt Trump. «Ich werde der Präsident aller Amerikaner sein.»

08:50 Uhr: Trump bestätigt, dass Clinton ihn angerufen habe. «Sie hat hart gekämpft», sagt Trump. «Wir schulden ihr Dank».

08:48 Uhr: Jetzt spricht Donald Trump zu seinen Unterstützern.

08:40 Uhr: Hillary Clinton hat Trump angerufen, um ihm zu Wahl zu gratulieren, berichtet CNN.

08:39 Uhr: Donald Trump hat laut AP die US-Präsidentenwahl gewonnen. Der Republikaner habe die nötigen 270 Wahlleute-Stimmen zusammen, meldete die Nachtichtenagentur.

08:32 Uhr: Ein Auftritt von Donald Trump vor seinen Unterstützern wird bald erwartet.

08:27 Uhr: Donald Trump setzt sich auch in Wisconsin durch. Das bringt ihm weitere zehn Wahlstimmen.

08:26 Uhr: a fucking nightmare... #USElection2016

08:23 Uhr: Der Franken hielt sich am frühen Morgen gegenüber dem Euro recht stabil. Zuletzt kostete ein Euro mit 1,0811 gar etwas mehr als noch am Vorabend mit 1,0779 Franken.

08:17 Uhr: Der mächtige Republikaner Paul Ryan hat dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu seinem guten Abschneiden bei der Wahl gratuliert. Ryan habe Trump angerufen, berichtete der Sender Fox News unter Berufung auf einen Sprecher des 46-Jährigen.

08:13 Uhr: Mit diesen Worten schickt Podesta Clintons Unterstützer nach Hause.

08:09 Uhr: «Ich weiss, ihr habt hier lange ausgeharrt, es war eine lange Nacht und eine lange Kampagne», so Podesta. «Aber wir können noch etwas länger ausharren, oder? Wir sind noch immer dabei, Stimmen auszuzählen und jede Stimme zählt.» «Mehr haben wir heute Abend nicht mehr zu sagen.»

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08:04 Uhr: Hillary Clinton wird nicht an der zentralen Wahlveranstaltung der Demokraten im Javits Center in New York sprechen. Das gab ihr Wahlkampfleiter, John Podesta, soeben in einer kurzen Ansprache bekannt.

08:01 Uhr: Trump liegt bei 247 Wahlmännern, Clinton noch immer bei 215.

07:52 Uhr: Etwas anders sieht es die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Der sich abzeichnende Wahlsieg Donald Trumps sei ein «schwerer Schock», sagte sie. «Ich glaube auch, dass Donald Trump weiss, das dies nicht eine Wahl war für ihn, sondern gegen Washington, gegen das Establishment ist.»

07:49 Uhr: Es gibt erste Reaktionen zum wahrscheinlichen Sieg von Trump. «Glückwünsche an den neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, und an das freie amerikanische Volk», schreibt Rechtspopulistin Marine Le Pen, Vorsitzende des Front National in Frankreich.

07:46 Uhr: Im Bundesstaat Pennsylvania zeichnet sich ein Sieg Trumps ab, berichtet die Nachrichtenagentur AP. In Vorhersagen war hier mit einem Sieg Clintons gerechnet worden.

07:44 Uhr: Trump gewinnt laut CNN voraussichtlich Alaska. In New Hampshire liegt er nicht ganz 4000 Stimmen vorne.

07:37 Uhr: «Niemand weiss genau, was ein Präsident Trump bedeutet. Und diese Unsicherheit ist genau das Problem. Sie spiegelt sich auch in der negativen Reaktion auf den Finanzmärkten wider. Sollte das wochenlang anhalten, wird die Fed die Zinsen im Dezember nicht anheben. Wie nach dem Brexit-Referendum ist die Prognoseunsicherheit nun besonders hoch.», schreibt Holger Sandte, Europa-Chefvolkswirt der Nordea in einer ersten Einschätzung.

07:29 Uhr: Reaktionen auf Trumps wahrscheinlichen Sieg: Die Website der kanadischen Einwanderungsbehörde bricht zusammen. Nutzer in den Vereinigten Staaten, Kanada und Asien erhielten in der Nacht zum Mittwoch eine interne Fehlermeldung, als sie versuchten, die Internetseite http://www.cic.gc.ca/ aufzurufen.

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— CNN Politics (@CNNPolitics) 9. November 2016

07:16 Uhr: Die Marktreaktionen sorgen für Unruhe in Asien. Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der US-Präsidentschaftswahl haben die japanische Regierung und die Zentralbank des Landes ein Krisentreffen anberaumt. Das Treffen nach Börsenschluss am Mittwochnachmittag diene dazu, «Informationen über die Märkte auszutauschen», sagte ein Sprecher der japanischen Notenbank der Nachrichtenagentur AFP

07:08 Uhr: Darüber hinaus hat der Nachrichensender Fox News ihm bereits Wisconsin mit zehn Wahlleuten zugesprochen. Auch in Utah sieht es für ihn nach einem sicheren Gewinn der sechs Wahlleute von dort aus. In Wisconsin hat seit Ronald Reagan 1984 kein Republikaner mehr gewonnen.

07:05 Uhr: Trump hält sich in den noch fehlenden Staaten weiter gut. In Pennsylvania führt er inzwischen hauchdünn. Hier fehlen zudem noch Zahlen aus Lebanon County, wo der Republikaner Mitt Romney 2012 deutlich vorne lag. In Michigan hat Trump weiter 40'000 Stimmen Vorsprung, das entspricht dort einem Prozentpunkt derzeit.

07:03 Uhr: Bitter ist: Nach absoluten Stimmen ist ein Sieg Clintons nicht unwahrscheinlich. Trump liegt im Moment bei 48,2 Prozent, Clinton kommt auf 47,2 Prozent. Mit den noch auszuzählenden Stimmen aus Kalifornien ist es dennoch wahrscheinlich, dass sie in absoluten Zahlen vor Trump liegen wird. Hier sagt «Upshot» derzeit einen Vorsprung von 1,5 Prozent am Ende für die Demokratin voraus.

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06:56 Uhr: Die Republikaner werden nach Medien-Berichten ausserdem ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus halten und damit ihre seit sechs Jahren andauernde Dominanz in der Kammer fortsetzen. Zudem seien sie auf dem Weg, ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen, berichteten mehrere US-TV-Sender übereinstimmend . Im Senat gelang es den Demokraten zunächst nur, den Republikanern von Herausforderer Donald Trump einen Sitz abzunehmen. Für eine Senats-Mehrheit müssten die Demokraten den Republikanern jedoch fünf Sitze abnehmen.

06:52 Uhr: Trump liegt bei 244 Wahlmänner-Stimmen, 270 sind nötig. 79 Stimmen stehen derzeit noch aus.

06:42 Uhr: Denn es ist so - alle Zeichen deuten auf einen Sieg für Trump. Aber noch ist der Entscheid nicht da.

06:41 Uhr: Aus aktuellen Anlass nochmal die Vorausschau, die am Dienstag noch unwahrscheinlich schien: Was passiert, wenn Trump doch gewinnt.

06:38 Uhr: Auch in New Hampshire führt Trump hauchdünn - mit derzeit 816 Stimmen.

06:34 Uhr: Clinton holt Nevada und steht damit bei 215 Wahlmänner-Stimmen.

06:32 Uhr: Der Franken steigt. Der Dollar fiel in den frühen Morgenstunden um mehr als zwei Prozent auf zuletzt 0,9555 Franken. Das ist der tiefste Stand seit Mitte August. Der Euro entwickelte sich zum Franken relativ stabil und kostete am Mittwochmorgen 1,0785 Franken.

06:30 Uhr: Tumulte an den Märkten. Der mexikanische Peso sinkt um 13 Prozent auf Rekordtief. Der Goldpreis steigt um 4 Prozent auf 1330,26 US-Dollar, den höchsten Stand seit Ende September. Der deutsche Leitindex Dax wird deutlich tiefer unter 10'000 Punkten erwartet.

06:26 Uhr: Trump liegt in New Hampshire derzeit 18 Stimmen vorne. 18 Stimmen.

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06:24 Uhr: Krugman:

that it wasn't just the radicalism of the GOP, but deep hatred in a large segment of the population. How do we move forward? 2/

— Paul Krugman (@paulkrugman) 9. November 2016

06:22 Uhr: Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman drückt sein Entsetzen über den Wahlverlauf aus:

I truly thought I knew my country better than it turns out I did. I have warned that we could become a failed state, but didn't realize 1/

— Paul Krugman (@paulkrugman) 9. November 2016

06:17 Uhr: Das Live-Prognosemodell der «New York Times» gab Trump eine Siegchance von mehr als 95 Prozent.

06:06 Uhr: Um sechs Uhr MEZ entfielen 232 Wahlleute auf Trump - für einen Sieg braucht er 270. Clinton kam auf 209 Wahlleute. 

06:04 Uhr: In 49 von 50 Staaten haben die Wahllokale geschlossen. Nur in Alaska stimmen die Wähler noch eine knappe Stunde lang ab.

05:57 Uhr, New York: «Die Gesichter werden nun immer länger in Manhattan. Fast schon gespenstische Ruhe herrscht bei den demokratischen Supportern, die gekommen sind. Sie hatten sich die grosse Party in der Wahlnacht versprochen. Jetzt ist der Big Apple fassungslos, dass der Rest des Landes derart anders tickt als die kosmopolitische Stadt.»

05:53 Uhr: Anleger reagieren panisch. Der Nikkei stürzt um fast 5 Prozent, die Ölpreise sinken, Gold verteuert sich. Eine erste Zusammenfassung zur Entwicklung an den Märkten.

05:51 Uhr: Allerdings führt Trump in beiden Staaten.

05:44 Uhr: Damit Clinton noch eine Chance hat, muss sie Wisconsin und Michigan holen.

05:37 Uhr: Trump vereint damit 216 Wahlmänner auf sich, Clinton liegt nach wie vor bei 197.

05:36 Uhr: Florida ist ausgezählt. Trump siegt (29). Das ist ein Meilenstein in der Wahl.

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05:33 Uhr: Es ist ein sehr knappes Rennen, in dem sich Trump deutlich besser schlägt als vorausgesagt.

05:31 Uhr: Clinton führt nach Wahlmännern, 197 zu Trump 187. 

05:21 Uhr: Die Ergebnisse in Michigan und Wisconson könnten entscheiden, wer der nächste US-Präsident wird.

05:16 Uhr: Die Nachrichtenagentur AP sieht Trump in Florida vorne, andere Medien sehen noch kein klares Ergebnis.

05:09 Uhr: Bisher hat Trump mehr Swing States geholt als vorausgesehen.

05:06 Uhr: Der Sieg für Clinton ist noch möglich, wird aber unwahrscheinlicher.

05:01 Uhr: Clinton gewinnt laut CNN Kalifornien und Hawai, Trump gewinnt Idaho. Clinton liegt jetzt vorne.

04:53 Uhr: Trump gewinnt dem Sender Fox zufolge North Carolina, ebenfalls ein wichtiger Staat.

04:50 Uhr: Clinton gewinnt Colorado (9)

04:39 Uhr: Clinton gewinnt Swing State Virginia (13)

04:35 Uhr: An den Rohstoffmärkten gaben die Ölpreise nach, während Gold sich verteuerte. Der Dow-Jones-Futures-Index verliert über 600 Punkte

04:33 Uhr: Die US-Präsidentenwahl wird für die Finanzmärkte zur Zitterpartie: An den Aktienbörsen und im Devisenhandel in Fernost herrschte am Mittwochmorgen massive Nervosität, weil sich im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump keine Vorentscheidung abzeichnete.

04:32 Uhr: Trump war in Ohio mit 18 Wahlmännerstimmen als leichter Favorit gehandelt worden.

04:30 Uhr: Trump holt Schlüsselstaat Ohio

04:18 Uhr: Clinton gewinnt New Mexico (5), Trump gewinnt Missouri (10)

04:06 Uhr: Trump gewinnt Louisiana (8) und Montana (3)

03:40 Uhr: Trump hat in einem Prognosemodell der «New York Times» eine Chance von 61 Prozent, der nächste US-Präsident zu werden. Das gründet vor allem auf seinem starken Abschneiden im mittleren Westen, aber auch in Florida.

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03:14 Uhr: Trump gewinnt laut CNN Texas (38) und Arkansas (6)

03:02 Uhr: Clinton gewinnt CNN zufolge New York (29), Trump gewinnt Kansas (6), Nebraska (5), Wyoming (3), North Dakota (3), South Dakota (3)

02:35 Uhr: Die Republikaner werden dem Sender NBC zufolge wie erwartet die Kontrolle im Repräsentantenhaus behalten. 

02:31 Uhr: Trump gewinnt gemäss CNN South Carolina (9) und Alabama (9). Er liegt damit bei 66 Stimmen.

02:27 Uhr: Die Reaktionen an den Märkten sind gemischt: Der Peso steigt auf 18,33 zum Dollar. Die Währung steigt jeweils, wenn Clinton bessere Chancen prognostiziert werden. Gold steigt um 1,70 Dollar pro Unze auf 1,277 Dollar. Weitere Informationen finden Sie hier.

02:01 Uhr: Clinton gewinnt New Jersey (14), Illinois (20), Maryland (10), Massachussetts (11), Rhode Island (4), Delaware (3), Washington D.C. (3) Trump gewinnt Oklahoma (7), Tennesssee (11), Mississippi (6). Clinton liegt laut CNN bei 68 Stimmen, Trump bei 48. 

Zu früh für Prognosen ist es in: Florida (29), Pennsylvania (20) und New Hampshire (4)

01:52 Uhr: Mit den fünf Stimmen aus West Virginia kommt Trump auf 24 Wahlmännerstimmen. Clinton liegt bei 3 aus Vermont. 

01:42 Uhr: Bei der Trump-Wahlparty haben Reporter einen Trump-Kuchen entdeckt. Dieser soll 7000 Dollar gekostet haben.

Here's the Trump cake -- a bust of Donald Trump -- at his Election Night party pic.twitter.com/gQjCR25S9Q

— Katherine Faulders (@KFaulders) 9. November 2016

 

01:35 Uhr: In den beiden für Trump wichtigen Staaten Ohio und North Carolina schliessen die Wahllokale. CNN zufolge kann jedoch noch kein Ergebnis vorhergesagt werden. Trump gewinnt wie erwartet West Virginia, berichten US-Medien.

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01:26 Uhr: Pessimismus im Trump-Lager? 

Anonymous Trump aide to CNN: "It will take a miracle for us to win."

— Daniel Dale (@ddale8) 9. November 2016

 

01:19 Uhr: Ex-Präsident George W. Bush hat sich einem Sprecher zufolge bei der Wahl des Staatsoberhaupts seiner Stimme enthalten. Der Republikaner habe die Option «Keiner der oben Genannten» auf dem Stimmzettel angekreuzt, hiess es in einer E-Mail des Sprechers.

01:04 Uhr: Erste Resultate: Trump gewinnt Indiana und Kentucky, Clinton gewinnt Vermont.

01:00 Uhr: An den Märkten weisen die Kurse im frühen Handel am Mittwoch weiter daraufhin, dass Anleger mit einem Sieg Hillary Clintons bei den US-Präsidentschaftswahlen rechnen. Der Dollar legte am frühen Mittwochmorgen um rund 0,4 Prozent gegenüber dem Schweizer Franken zu. 

00:42 Uhr: Trump liegt in Indiana und Kentucky vorne. Bis jetzt sind allerdings nur zwei Prozent der Stimmen ausgezählt. 

00:34 Uhr: In der Nähe eines Wahlbüros in Azusa, Kalifornien, sollen einem Tweet eines CNN-Reporters zufolge Schüsse gefallen sein. Es gebe zwei Opfer, die Stimmabgabe sei unterbrochen worden. 

JUST IN: A polling location in Azusa, California, is currently on lockdown after a shooting happened nearby https://t.co/NruuQIIXxv

— CNN (@CNN) 8. November 2016

 

00:13 Uhr, New York: «Die Erwartungen sind riesig. Sandra ist extra mit dem Zug von Washington D.C. angereist. Eigentlich sei sie Republikanerin, sagt sie, ‹aber dieses Mal habe ich für Hillary gestimmt.›Trump sei einfach ein No-Go gewesen. Erste Resultate aus den Gliedstaaten werden um 19 Uhr Lokalzeit erwartet. Erhält Clinton in Florida eine Mehrheit, so könnte das Rennen dann schon entschieden sein - und in New York würde die grosse Wahlparty starten.»

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00:12 Uhr, New York: Unser Korrespondent vor Ort berichtet von der Hillary-Clinton-Wahlparty: «Tausende von Leuten stehen an, um Hillary Clinton zu sehen. Die vielleicht erste weibliche Präsidentin der USA hält heute an der West Side von New York ihre grosse Wahlparty ab. Viele junge Gesichter sind da, viele weibliche Supporter von Hillary. Man hört Englisch, Spanisch, Französisch. Im Hintergrund leuchtet das Empire State Building in den amerikanischen Farben.»

00:09 Uhr: Die News-Seite Business Insider erklärt, wie US-Amerikaner nach Kanada ziehen und Kanadier werden können:

How to move to Canada and become a Canadian citizen #TravelTuesday #ElectionNight pic.twitter.com/opIOTpYZph

— Business Insider (@businessinsider) 8. November 2016

 

00:04 Uhr: Die ersten Wahllokale schliessen.

23:56 Uhr: Nach einer Rekordzahl von Frühwählern zeichnete sich auch am Dienstag eine hohe Wahlbeteiligung ab. Vor vielen Wahllokalen bildeten sich lange Schlangen, vor allem in stark umkämpften Bundesstaaten wie North Carolina und Michigan.

23:23 Uhr: Vertreter der Wahlleitungen von drei Bezirken in Pennsylvania sagen, es seien keine Stimmen wegen Fehlern bei Wahlmaschinen falsch gezählt worden.

22:45 Uhr: Die Investoren an der Wall Street zeigen sich vorsichtig optimistisch. Nach einem verhaltenen Start stieg der Dow Jones Industrial am Dienstag bis auf 18'400 Punkte, was den höchsten Stand seit dem 22. September bedeutete. Zum Schluss stand der New Yorker Leitindex noch 0,40 Prozent im Plus

22:08 Uhr: Starinvestor Warren Buffett hat sein Versprechen gehalten: In Omaha, Nebraska, liess er Wähler mit speziellen Bussen zu den Wahllokalen bringen. Er selbst fuhr bei einem der Trolleys mit. Buffett hat sich öffentlich für Hillary Clinton ausgesprochen.

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— Nicole Friedman (@NicoleFriedman) 8. November 2016

 

22:00 Uhr: Die Kurse amerikanischer Staatsanleihen haben am Tag der US-Wahl nachgegeben. Wie schon zum Wochenauftakt litt die Attraktivität der als sicher geltenden, festverzinslichen Wertpapiere darunter, dass die von den Finanzmärkten favorisierte Demokratin Hillary Clinton auch in den Umfragen knapp vor ihrem demokratischen Konkurrenten Donald Trump liegt. Dagegen ging es an der Wall Street weiter bergauf. Der Dow-Jones-Index liegt kurz vor Börsenschluss bei 0,5 Prozent im Plus.

21:56 Uhr: Damals stimmten mehr Amerikaner für den Demokraten Al Gore als für den Republikaner George W. Bush. Doch im Gremium der Wahlmänner ist die Entscheidung knapp. Florida ist Zünglein an der Waage, das Ergebnis dort ist extrem knapp und umstritten. Erst nach langen juristischen Auseinandersetzungen steht Bush als Sieger fest. Er liegt am Schluss in Florida mit 537 Stimmen vorne.

21:55 Uhr: Trump lässt offen, ob er das Wahlergebnis akzeptieren wird. Das ist erst zwei Mal in der Geschichte der USA passiert: Einmal 1876 und dann wieder im Jahr 2000.

21:44 Uhr: Unter dem Motto: «Dump the Trump Name» («Zeit, den Namen Trump loszuwerden») haben sich hunderte Bewohner des Komplexes dafür eingesetzt, die goldene Blockschrift über den Hauseingängen loszuwerden. Über 500 Personen haben die Online-Petition bereits unterzeichnet.

Trump Place tenants push for a name change https://t.co/P8nTsaEhwY pic.twitter.com/DpAhN9N1xj

— Bloomberg Politics (@bpolitics) 29. Oktober 2016

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21:41 Uhr: In New York müssen auch Clinton-Wähler in einem Trump-Gebäude ihre Stimme abgeben. In Manhattan öffnete ein Wahllokal seine Türen, das im Erdgeschoss vom Trump Place liegt - einem Wohnhaus-Komplex an der Upper West Side. Seit 2007 gehört das Gebäude der Firma Equity Residential, die Trumps Namen weiterhin nutzt. 

21:23 Uhr: So nah werden sich Clinton und Trump heute Abend sein, wie eine Karte von CNN zeigt.

21:06 Uhr: Ein Richter in Nevada hat mittlerweile die Klage vom Trump-Lager zurückgewiesen. Trumps Team hatte geklagt, ein Wahlamt habe die Öffnungszeiten verlängert.

21:01 Uhr: So sieht es vor dem Trump Tower in New York aus: Mehrere Lastwagen beladen mit Sand sind offenbar zur Barriere umfunktioniert:

Meanwhile at Trump Tower, Several Dump Trucks Filled With Sand To Edge Against Attacks?! #ElectionDay #ElectionNight #VoteForYourAmerica pic.twitter.com/CpGtu3p8tr

— A⃫n⃫i⃫s⃫(@0xUID) 8. November 2016

 

20:53 Uhr: Schlechtes Omen für Trump?

USA, please kindly do as the eagle does.#imwithher #ElectionDay pic.twitter.com/dFuEJ930jp

— Nixen Nacht (@Nixennacht) 8. November 2016

 

20:48 Uhr: Wahlmaschinen hätten an mehreren Orten nicht richtig funktioniert, sagte Trump dem TV-Sender Fox. Sie hätten Stimmen für Republikaner den Demokraten zugeordnet.

20:42 Uhr: Probleme im Swing State North Carolina: Durham County hat eine Verlängerung der Abstimmungszeit um 90 Minuten beantragt. Es gebe Probleme mit den elektronischen Abstimmungsgeräten - man müsse auf analoge Abstimmungszettel umsteigen. CNN meldet, Trump habe in North Carolina derzeit einen leichten Vorsprung.

20:35 Uhr: Bernie Sanders hat soeben seine Stimme für Hillary Clinton abgegeben - gegen die er im Kampf um die Nominierung für die Demokraten angetreten war. Auf Twitter macht er eine kämpferische Ansage:

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I hope today we defeat Donald Trump and we defeat him badly. https://t.co/8ttsSwcsnl pic.twitter.com/4Q1JDdglhV

— Bernie Sanders (@BernieSanders) 8. November 2016

20:27 Uhr: Am Vormittag hatten in Scott County, einem County in Iowa, bereits 14'983 Personen gewählt. Scott County ist bekannt: Die letzten vier demokratischen Präsidentschaftskandidaten gewannen hier. Es war aber gleichzeitig der erste Ort, an dem Trump nach seiner Nominierung auftrat - denn hier leben viele parteilose Wähler. Iowa gilt als Swing State.

20:07 Uhr: Sehr frühe Prognosen sehen Clinton im Swing State Florida vorne. Das belegen Daten von Votecastr projections, einem Startup aus dem Silicon Valley. Dasselbe gelte nach diesen Informationen für die Swing States Colorado, Nevada, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin.

20:02 Uhr: Begründet wurde das damit, dass zahlreiche Menschen zur geplanten Schliessungszeit noch Schlange standen, um ihre Stimme abgeben zu können. Nach geltenden Regeln können Wähler in solchen Fällen nicht abgewiesen werden. Nevada zählt zu den besonders heiss umkämpften Staaten mit vielen Latino-Wählern.

19:59 Uhr: Erste Klage! Trumps Wahlkampf-Team macht schonmal klar, was bei einer Niederlage Trumps folgen könnte: In Nevada hat das Trump-Lager eine erste Klage eingereicht, weil das Wahlbüro zwei Stunden zu lange offen war.

19:51 Uhr: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser:

so to this golden moment where Trump let us all know that he doubted his own wife would vote for him. pic.twitter.com/rDdUtlxvsu

— JamesMichael Nichols (@jamesmichael) 8. November 2016

 

19:48 Uhr: Nach anfänglichen Verlusten lag der Dow-Jones-Index am Nachmittag 0,6 Prozent im Plus bei 18.370 Punkten.

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19:47 Uhr: Die Wall Street zittert dem Ausgang der Wahl entgegen: «Heute ist Warten angesagt, bis das Ergebnis der Wahl vorliegt», sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom vom Broker First Standard Financial in New York. Die Börsen setzen auf Clinton, die für Kontinuität steht und der auch die grösseren Siegchancen eingeräumt werden. Trump gilt als unberechenbar und Investorenschreck.

19:30 Uhr: Trump hat sich immer noch nicht drauf festgelegt, dass er das Ergebnis im Fall seiner Niederlage anerkennt. «Ich will sehen, was passiert», sagte er CNN zufolge in einem Interview. «Man muss es sehen. Man hört so viele schreckliche Geschichten, und man sieht so viele Sachen, die falsch sind. Also werden wir uns das anschauen. Gewiss liebe ich dieses Land und glaube an das System, versteht sich.»

18:32 Uhr: Der Schweizer Aktienmarkt hat sich heute, im Vorfeld der US-Wahlen, wenig bewegt. Der SMI schloss knapp fester mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 7'744 Punkten.

17:59 Uhr: Auch Trump hat seine Stimme in einem Wahllokal in New York abgegeben. Der Republikaner wurde von Dutzenden Schaulustigen laut ausgebuht, als er mit seiner Frau Melania und Tochter Ivanka mit Geleit des Secret Service in Manhattan erschien.

17:39 Uhr: Ob Trump oder Clinton ins Weisse Haus einzieht - ist es nicht einfach schön, dass dieser quälende Wahlkampf vorbei ist? Ja, finden US-Zeitungen - eine Presseschau zum Wahlkampftag.

17:09 Uhr: Dabei hatte es Justin Timberlake doch nochmal allen erklärt... nachdem er selbst den gleichen Fauxpas begangen hatte...

17:06 Uhr: Eric Trump gibt seine Stimme natürlich dem Herrn Papa. Und dokumentiert das auch stolz auf Twitter.  Schade nur, dass das im US-Bundesstaat New York illegal ist - und seine Stimme damit ungültig:

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Eric Trump gonna Eric Trump pic.twitter.com/JaM3KMhLkL

— Dave Itzkoff (@ditzkoff) 8. November 2016

16:52 Uhr: Die Hürde für die Teilnahme an den Wahlen in den USA ist bekanntermassen recht hoch, weil sich Wahlberechtigte erst registrieren lassen müssen. Trotzdem zeigt der historische Vergleich, dass US-Bürger fleissiger wählen als Schweizer.

16:27 Uhr: Noch 7,5 Stunden, bis die ersten Wahllokale in den USA schliessen.

16:21 Uhr: Google-Trends – diese Karte zeigt, an welchen Orten in den USA aktuell «wo wählen gehen» auf Spanisch gesucht wird:

— GoogleTrends (@GoogleTrends) 8. November 2016

15:56 Uhr: Der ewige Zweite... Senator Tim Kaine, Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten, wurde auf dem Weg zur Wahlurne von einer 99-Jährigen überholt...

15:53 Uhr: Was macht eigentlich Präsident Obama heute? Laut Politico hat er heute eher eine ruhige Kugel geschoben, mit Freunden Basketball gespielt.

15:50 Uhr: Donald Trumps erfolgreichster Tweet, in dem er nach dem Verbleib von 33'000 Mails von Clinton fragt. Er wurde rund 170'000 mal geteilt.

15:49 Uhr: Am häufigsten weiterverbreitet wurde dabei Clintons Tweet «Delete your account»:

Delete your account. https://t.co/Oa92sncRQY

— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 9. Juni 2016

 

15:44 Uhr: Trump gilt als Twitter-König. Die Tweet-Bilanz sagt allerdings etwas anders: Die Menschen in den USA haben seit Beginn der Vorwahlen im August 2015 über Twitter etwa eine Milliarde Kurznachrichten zur Präsidentschaftswahl abgesetzt.

15:36 Uhr: Stehen die Chips bei Ihnen schon bereit? Wir haben nochmal zusammengestellt, worauf es in dieser Wahlnacht ankommt – die wichtigen Zeiten, Fakten, Hintergründe.

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15:25 Uhr: Mit dabei sind Christian Levrat (SP/FR), Margret Kiener Nellen (SP/BE), Hugues Hiltpold (FDP/GE) und Yves Nidegger (SVP/GE). Sie sind Teil einer Delegation von 400 Beobachtern der OSZE.

15:23 Uhr: Übrigens, vier Schweizer Parlamentarier helfen in den USA, die Durchführung der Präsidentschaftswahl zu überwachen. Sie wurden von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beauftragt, die Einhaltung der demokratischen Standards zu beaufsichtigen.

14:58 Uhr: Seit Beginn der Vorwahlen im August 2015 wurden über Twitter etwa eine Milliarde Kurznachrichten zur Präsidentschaftswahl abgesetzt. Am häufigsten wurde dabei Hillary Clintons an Donald Trump gerichteter Tweet «Delete your account» retweetet.

14:41 Uhr: Donald Trumps Sohn, Donald Jr., verspricht in einer Fernsehsendung auf MSNBC, dass sein Vater eine etwaige Niederlage in einer Rede akzeptieren werde.

14:22 Uhr: Hillary Clinton gibt ihre Stimme in einer Grundschule in ihrem Wohnort Chappaqua im Bundesstaat New York ab.

Hillary Clinton just cast her vote in Chappaqua, New York https://t.co/9yiYZXshE4 #ElectionDay #CNNelection https://t.co/ZkmA2BZJmu

— CNN (@CNN) 8. November 2016

14:18 Uhr: Gefragt ob es eine besondere Bedeutung hätte, wenn mit Hillary Clinton bei den US-Präsidentschaftswahlen eine Frau erfolgreich wäre, sagte Angela Merkel: «Dann kommen wir dem Gleichgewicht von Frauen und Männern in führenden Positionen etwas näher.»

14:12 Uhr: Inzwischen haben die Wahllokale in 17 von 50 Bundesstaaten geöffnet.

14:05 Uhr: Sollte Trump gewinnen, könnte der Stoxx 600 bis zu 10 Prozent an Wert verlieren, warnt ein Analyst der Deutschen Bank gemäss CNBC. Ein Sieg Clintons dagegen könnte den Index um 5 Prozent verbessern.

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13:52 Uhr: Clinton droht übrigens eine Heimniederlage. Zumindest in der Heimat ihres Ehemannes: Die Umfragen in Bill Clintons Heimatsstaat Arkansas deuteten zuletzt auf einen Sieg für Donald Trump hin, berichtet die US-Ausgabe von Politico. Die Demokraten haben dort seit 1996 kontinuierlich verloren.

13:43 Uhr: Müssen US-Bürger in der Schweiz bei der Wahl nur zuschauen? Natürlich nicht. Und ihre Stimmen haben Gewicht, zeigt dieser Vorbericht.

13:08 Uhr: Die Märkte halten sich vor dem US-Votum zurück. Am Mittag liegt der SMI knapp im Plus, der Dax leicht im Minus. Die Ölpreise zeigen eine positive Tendenz, aber insgesamt ist vor der wichtigen Abstimmung wenig Bewegung im Markt.

12:36 Uhr: Die britische Premierministerin Theresa May will sich so früh wie möglich mit dem Sieger der Präsidentenwahl treffen. Dabei soll es um die «besondere Beziehung» zwischen Grossbritannien und den USA gehen.

12:25 Uhr: Das erste Dorf, Dixville Notch im Neuenglandstaat New Hampshire, hat sich für Clinton ausgesprochen. Dixville Notch im Neuenglandstaat New Hampshire. Einen nahegelegenen Ort konnte dagegen Trump für sich entscheiden.

12:22 Uhr: Kurz nach Mitternacht (US-Zeit) ist Hillary Clinton zum letzten Mal im Wahlkampf aufgetreten. Zusammen mit Lady Gaga warb sie für «stärkeres, faireres, besseres Amerika». Donald Trumps letzter Auftritt führte in nach Grand Rapids in Michigan.

12:20 Uhr: Politologe Louis Perron gibt eine Einschätzung zu dem möglichen Wahlausgang, dem erwarteten Wahlverlauf und dem zurückliegenden Wahlkampf. Das Interview finden Sie hier.

12:13 Uhr: Wann das definitive Ergebnis feststeht, ist unklar. Prognosen über den Sieger sind wohl frühestens ab 02.00 Uhr MEZ zu erwarten. 2012 erklärten drei US-TV-Sender Barack Obama um 05:13 Uhr zum sicheren Sieger.

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8. November, 12:00 Uhr: Willkommen zum Handelszeitung-Liveticker. Bis in die frühen Morgenstunden werden wir Sie hier durch die US-Wahlen begleiten.