Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2014 nach Expertenangaben das dritte Jahr in Folge gesunken. Insgesamt wurden 1,8 Billionen Dollar ausgegeben, 0,4 Prozent weniger als 2013, wie Daten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri zeigen.

Der Rückgang geht vor allem auf Kürzungen in den USA und Westeuropa zurück. In Lateinamerika blieb das Niveau in etwa unverändert. Mehr wurde dagegen im Nahen Osten, Osteuropa, Afrika, Asien und Ozeanien ausgegeben. So schraubte Saudi-Arabien seine Militärausgaben um 17 Prozent auf 80,8 Milliarden Dollar nach oben. Die Ukraine gab Sipri zufolge ein Fünftel mehr aus und auch viele Länder, die nah an Russland liegen, stockten demnach ihren Wehretat auf.

(reuters/dbe/ise)