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Wikileaks
Ecuador fordert freies Geleit für Julian Assange

Julian Assange an einer Video-Konferenz im Januar in der ecuadorianischen Botschaft. (Bild: Keystone)

Die Regierung in Quito will neue Dokumente haben und diese der britischen Regierung übergeben. Demnach soll Assange die Botschaft in London unbehelligt verlassen können.

Veröffentlicht am 30.05.2013

Knapp ein Jahr nach der Flucht von Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft in London fordert das südamerikanische Land erneut freies Geleit für den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks. Ecuador werde der britischen Regierung ein neues Dokument vorlegen.

Daraus gehe hervor, dass sie verpflichtet sei, Assange ziehen zu lassen, sagte Aussenminister Ricardo Patiño in einem Fernsehinterview. Möglicherweise werde er selbst nach London reisen, um das Schriftstück zu übergeben.

Assange war im Juni vergangenen Jahres in die ecuadorianische Botschaft geflohen, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Dort sollte er wegen Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden.

Seitdem sitzt der Australier in der Botschaft fest. Ecuador hat Assange politisches Asyl gewährt. Allerdings droht ihm die Festnahme, sobald er die Auslandvertretung verlässt.

(tke/sda)

 

 

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