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Konflikt
EDA warnt vor Reisen nach Thailand

Soldat in Thailand: Touristen sollen sich auf Reisen durchs Land gut informieren.  Keystone

Die Schweizer Behörden erachten Thailand als tickende Zeitbombe. Mit weiteren Anschlägen und Ausschreitungen sei in den kommenden Monaten zu rechnen. Touristen sollen Vorsicht walten lassen.

Veröffentlicht am 20.05.2014

Nach der Ausrufung des Kriegsrechts in Thailand, rät das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Reisenden, sich von Protestmärschen und Menschenansammlungen fernzuhalten. Vor allem in der Region Bangkok könne es zu unvorhergesehenen Verkehrsbehinderungen kommen.

In den nächsten Monaten müsse trotz des Eingreifens des Militärs mit weiteren Demonstrationen, gewalttätigen Auseinandersetzungen und Anschlägen in Thailand gerechnet werden, heisst es auf der EDA-Website. Das Risiko eines Ausbruchs von Gewalt sei gross. Es wird geraten, die Anweisungen der thailändischen Behörden zu befolgen.

Touristen sollen sich informieren

Touristen sollen sich bei ihrem Reiseveranstalter über die Durchführbarkeit der Reise erkundigen und mit diesem in Kontakt bleiben. Ratsam sei es auch, sich vor Ort in den Medien, bei Bekannten oder im Hotel über die aktuelle Lage der Verkehrsbedingungen zu erkundigen, weil diese rasch ändern könnten.

(sda/dbe/vst)

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