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Ein Romand übernimmt die Führung der Armee

Philippe Rebord (R): Bundesrat Guy Parmelin unterhält sich mit seinem neuen Armeechef. Keystone

Der Bundesrat hat Philippe Rebord zum neuen Armeechef ernannt. Der 59-jährige Walliser wird Anfang des nächsten Jahres das Amt von André Blattmann übernehmen.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Der 59-jährige Walliser Philippe Rebord wird neuer Chef der Armee. Er tritt am 1. Januar 2017 die Nachfolge von André Blattmann an. Das hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Letzten April ernannte der Bundesrat Rebord bereits zu Blattmanns Stellvertreter und machte ihn damit zu einem Favoriten für dessen Nachfolge. Ebenfalls im Rennen war Heeres-Kommandant Daniel Baumgartner.

Rebord hat an der Universität Lausanne Geschichte, Geographie und Französisch studiert. 1985 trat er beim Instruktionskorps der Infanterie in die Armee ein. Nach einem Studienaufenthalt am Collège interarmées de défense in Paris wurde Rebord Stabschef der Generalstabsschulen und im Jahre 2000 Kommandant der Panzerabwehrschule in Chamblon VD.

Blattmann trat letzten Frühling zurück

2001 wurde er Projektleiter «Rekrutierung Armee XXI». Von 2004 bis 2008 war Rebord dann Kommandant Rekrutierung innerhalb des Personellen der Armee. Auf den 1. Januar 2009 ernannte ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Infanteriebrigade 2 und beförderte ihn zum Brigadier.

2014 folgte die Beförderung zum Divisionär und die Ernennung zum Kommandant Höhere Kaderausbildung der Armee/Chef Stab Operative Schulung. Blattmann hatte seinen Rücktritt letzten März bekannt gegeben. Verteidigungsminister Guy Parmelin wünschte sich für die Umsetzung der Armeereform WEA einen neuen Chef der Armee.

(sda/mbü/hon)

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