Die FABI-Vorlage über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur ist gemäss Hochrechnung angenommen. Die Zustimmung dürfte demnach bei 62 Prozent liegen. «Diese Vorlage ist durch», sagte Claude Longchamp SRF. Die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» dagegen wird gemäss Hochrechnung deutlich abgelehnt. Die Zustimmung dürfte gemäss Longchamp bei rund 30 Prozent liegen.


Die Gegner der Fabi-Vorlage schauen nach der Niederlage an der Urne bereits nach vorne: Wie die Bahn- müsse auch die Strasseninfrastruktur den neuen Situationen angepasst werden, sagte Walter Wobmann, Präsident des Nein-Komitees gegenüber Schweizer Radio SRF1.

«Auch die Strasse braucht nun einen Fonds»

«Auch die Strasse braucht nun einen Fonds», sagte der Solothurner SVP-Nationalrat nach dem deutlichen Ja des Stimmvolks zur Fabi-Vorlage. Dies habe Bundesrätin Doris Leuthard auch versprochen. «Der Handlungsbedarf ist im Strassenverkehr gross.«


In diesen Sinn werde nun auch die Milchkuhinitiative weiterverfolgt. Diese will verhindern, dass Abgaben der Strassenbenützer «zweckentfremdet« und dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellt. «Es ist unser Recht, dass auch die Strasse ausgebaut wird«, sagte Wobmann.
(sda/me)