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Öffnung
Energie-Reform bringt Mexiko besseres Rating

Arbeiter von Pemex auf einer Bohrplattform: Der Konzern darf künftig mit Privaten kooperieren. (Bild: Keystone)

Künftig dürfen Private mit dem mexikanischen Energiekonzern Pemex Geschäfte betreiben. Davon verspricht sich Standard & Poor's so viel Schwung für die Wirtschaft, dass die Agentur das Land hochstuft.

Veröffentlicht am 20.12.2013

Nach der Verabschiedung der Energiereform in Mexiko hat die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes besser bewertet. Das Rating langfristiger Staatsanleihen werde von BBB auf BBB+ angehoben, teilte die Agentur am Donnerstag mit. Die Reform stärke die staatlichen Einnahmen und verbessere die Wachstumsaussichten, hiess es zur Begründung.

In der vergangenen Woche hatte der mexikanische Kongress den bislang stark regulierten Energiesektor für private Anleger geöffnet. Künftig darf der staatliche Energiekonzern Pemex Verträge mit Privatunternehmen schliessen, nach denen Gewinn und Risiko bei der Ausbeutung neuer Erdölvorkommen geteilt werden. Experten erwarten einen Investitionsschub in die Energiebranche des Landes.

(awp/jev/moh)

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