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Politik

Entlassener Arbeiter nimmt Geiseln in griechischer Fabrik

Die Spezialpolizeikräfte mussten nicht eingreifen, der Geiselnehmer ergab sich. (Bild: Keystone)

Eine Geiselnahme in einer griechischen Kunststoff-Fabrik ist in der Nacht nach fast zwölf Stunden mit einer Festnahme zu Ende gegangen. Bei dem Geiselnehmer handelte es sich um einen ehemaligen Mitarb

Veröffentlicht am 02.03.2012

Ein mit einer Schrotflinte bewaffnete Mann hat am Donnerstag in einer Kunststoff-Fabrik in der Industriezone der kleinen nordgriechischen Stadt Komotini drei Menschen verletzt und sich dann mit zwei Geiseln in dem Werk verbarrikadiert. Offenbar wollte der Mann mit der Tat seine Wiedereinstellung in der Firma erzwingen.

Sondereinheiten umstellten das Fabrikgebäude. Psychologen versuchten, den Mann zum Aufgeben zu überreden, wie ein Polizeioffizier sagte. Kurz nach Mitternacht Ortszeit gab der Mann schliesslich auf.

Die Verletzten befanden sich nicht mehr in Lebensgefahr, wie es am frühen Abend vom Krankenhaus der Stadt hiess. Nach Informationen griechischer Medien handelt es sich um einen der Besitzer der Fabrik, einen Angestellten und einen Polizisten. Dies bestätigte die Firma «Helesi».

Wie es in ihrer Erklärung weiter hiess, sei der Geiselnehmer von der Fabrik vor acht Monaten entlassen worden, weil er «instabil» gewesen sei. Lokale Medien berichteten, der Täter wollte wieder eingestellt werden und forderte zudem 31'000 Euro Entschädigung.

(chb/tno/sda)

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