Die Schweiz figuriert auf einer schwarzen Liste mit 17 Steuerparadiesen der französischen Behörde für Entwicklungshilfe AFD. Die Banken jener Länder dürfen nun von der AFD nicht mehr für Projekte in Ländern des Südens benutzt werden.

Die AFD bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Le Monde». Die Liste umfasst ausser der Schweiz den Libanon, Panama, Botswana, Brunei, Guatemala, die Marschall-Inseln, Montserrat, Nauru, Niue, die Philippinen, Costa Rica, die Dominikanische Republik, die Vereinigten Arabischen Emirate, Liberia, Trinidad und Tobago sowie Vanuatu.

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Die neue schwarze Liste ist grösser als die bisherige französische Liste über «nicht-kooperative Staaten und Territorien». Diese umfasst acht Namen.

(chb/sda)