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Umweltschutz
EU bringt Plastiksack-Verbot auf den Weg

Plastiksack: Die Tüten sind umweltschädlich. Keystone

Plastiktaschen sind ein Ärgernis, zumindest für Brüssel. Deshalb sagen die EU-Minister den Tüten den Kampf an. Maximal 40 Plastiksäcke soll ein Bürger 2025 verwenden – pro Jahr.

Veröffentlicht am 02.03.2015

Die Europäische Union (EU) sagt den Plastiktüten den Kampf an. Um die Zahl der umweltschädlichen Einwegtüten zu senken, dürfen die EU-Staaten künftig die Beutel besteuern oder national sogar verbieten. Das beschlossen die EU-Minister am Montag in Brüssel.

Sie segneten die schon länger debattierten Pläne damit endgültig ab. Zudem sollen sich die Staaten konkrete Ziele setzen, damit die Menschen ihre Einkäufe nicht mehr so häufig in Plastiktaschen nach Hause tragen.

176 Einwegtüten pro Jahr und Bürger

Jeder Bürger in Europa soll bis Ende 2025 im Schnitt nur noch 40 Beutel verbrauchen – im Jahr 2010 waren es noch 176 Einwegtüten. Nicht betroffen von dem Vorhaben sind robuste Mehrfachtüten oder extrem dünne Tüten, die für Obst und Gemüse gebraucht werden.

Die Pläne treten 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft, was in den nächsten Tagen erwartet wird. Plastikabfall verschmutzt unter anderem die Weltmeere und gefährdet Tiere.

(sda/ise/ama)

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