Die EU-Staaten haben sich auf einem Kompromiss zum Budget der Union des kommenden Jahres geeinigt. Demnach sollen die Zahlungen um rund 3 Prozent auf 132,8 Milliarden Euro steigen. Das berichtete die EU-Ministerrat in Brüssel.

Die ständigen Botschafter der Mitgliedsländer bestätigten demnach eine informelle Abmachung von Unterhändlern vom Donnerstag. Nun muss noch das Parlament zustimmen. Wie die Volksvertretung mitteilte, wird der Budgetausschuss am Dienstag beraten.

Es fehlten immer noch Garantien der Mitgliedstaaten - derzeit könne keine Mehrheit im Parlament für den Kompromiss erwartet werden. Wenn es keine Einigung geben sollte, müsste es nächstes Jahr ein Notbudget geben. Dann könnte die EU in jedem Monat nur ein Zwölftel des derzeitigen Jahresbudgets ausgeben.

(muv/sda)