Die Europäische Union (EU) hat ihre Sanktionen gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verschärft. Die EU-Aussenminister beschlossen Einreiseverbote für 28 Führungspersonen des Regimes. Zugleich wurden die Vermögen dieser Personen in der EU eingefroren.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, für die Gewalt gegen Opposition und Zivilbevölkerung mitverantwortlich zu sein.

Bisher galt schon für 155 Syrer ein Einreiseverbot. Ausserdem wurden zwei Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt: Firmen oder Behörden der EU dürfen mit ihnen keinerlei Geschäfte mehr machen.

Es ist die 19. Sanktionsrunde der EU gegen Syrien. Insgesamt stehen auf der Sanktionsliste der EU zu Syrien nun 183 Personen und 54 Unternehmen oder Verwaltungsbehörden. Auch ein Öl- und Waffenembargo wurde in den vergangenen Monaten beschlossen.

(tke/sda)