Die Europäische Union (EU) erleichtert für die rund 500 Millionen Verbraucher den grenzüberschreitende Zahlungsverkehr. Wie die lettische EU-Präsidentschaft am Dienstag mitteilte, haben sich die Mitgliedsländer und das Europaparlament auf neue Regeln verständigt. Diese sehen unter anderem eine grössere Auswahl für die Kunden bei der Zahlungsart vor. Ein Ziel der Änderungen ist die Stärkung des europäischen Binnenmarktes. Ausserdem soll damit Zahlungsbetrügern im Internet besser das Handwerk gelegt werden.

«Die heutige Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherheit für die Verbraucher bei elektronischer Bezahlung sowie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation«, erklärte der EU-Kommissar für Finanzdienstleistungen, Jonathan Hill. Sobald ein Zahlungsdienst in einem Mitgliedsland zugelassen sei, dürfe er in der gesamten EU genutzt werden.

(reuters/me)