Die EU könnte ein weiteres Wettbewerbsverfahren gegen Google eröffnen. Dabei gehe es um andere Dienste des US-Konzerns als die Suchmaschine, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Dienstag bei einer Anhörung des EU-Parlaments. «Uns sind Beschwerden zugetragen worden über eine mögliche Umleitung des Datenverkehrs im Internet hin zu Google-Diensten, bei denen es sich nicht um den Suchdienst handelt.»

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Das Verfahren gegen Google könne am Ende grössere Ausmasse als das gegen Microsoft annehmen. Der amerikanische Software-Konzern zahlte am Ende mehr als 2,2 Milliarden Euro Bussgeld. Einzelheiten nannte Almunia nicht. Ein Google-Sprecher sagte, man arbeite mit der Kommission zusammen, um deren Bedenken zu zerstreuen.

Mehrere Beschwerden gegen Google

Almunia hatte im Juli erklärt, mehrere europäische Unternehmen hätten sich beschwert, Google habe seine Marktstellung missbraucht, um sein soziales Netzwerk Google+ und die Videoplattform Youtube zu fördern.

(reuters/moh)